ArchivDeutsches Ärzteblatt25/1996Elektronische Krankenakte

VARIA: Technik für den Arzt

Elektronische Krankenakte

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LNSLNS Die multidisziplinäre Diagnostik bringt eine Flut von wichtigen Informationen mit sich. Dies führt dazu, daß die Verwaltung und Auswertung der Patientendaten immer zeit- und kostenintensiver wird. Im Bereich der Radiologie erfodert vor allem die Bildarchivierung und -verteilung einen hohen materiellen und personellen und zeitlichen Aufwand.
Das Konzept Medos-X ermöglicht die parallele Verarbeitung von Patientenda-ten und Bildinformationen (wie CT, MR, DSA, DLR, konventionelles Röntgen und Ultraschall) an einem Befundarbeitsplatz. Zu den Vorteilen von Radiologie-Informationsystemen (RIS) wie zum Beispiel schnelle Informationsaufbereitung, zentraler Zugriff auf alle Befunde über das Netz und verkürzte Suchzeiten, kommt durch die integrierte Text-, Dokumenten- und Bildarchivierung ein erster Schritt hin zur vollständigen elektronischen Krankenakte hinzu.
Das Medos-X-Konzept zeigt Möglichkeiten zur Kostenreduktion auf. Zum einen entfallen die aufwendigen Such- und Sortierarbeiten herkömmlicher Krankenakten und Filmtüten, zum anderen werden auch die Materialkosten erheblich gesenkt. Filme, Bilder und Kopien werden durch den Ausdruck diagnostischer Daten und Aufnahmen auf einem Hochleistungs-Laserdrucker ersetzt. Die ständige Verfügbarkeit der Röntgenbilder, gleichzeitig an verschiedenen Orten, führt zu einer Verringerung von Doppeluntersuchungen, zur verkürzten Untersuchungsdauer und letztendlich zu einer Senkung der mittleren Verweildauer der Patienten im Krankenhaus.


Technik
Hochauflösende Bildschirme erlauben über einen Zoom-Modus die Vergrößerung einzelner vom Arzt selbstangesteuerter Bildausschnitte. Darüber hinaus lassen sich Schnittstellen zu nahezu allen modernen bild- gebenden Verfahren (CT, MR, DSA, DLR) installieren. Medos-X wurde für den Einsatz in der Netzwerkkommunikation entwickelt. Die Kompatibilität zu Standard-Lösungen im Bereich der Hardware, Software und Netzwerke ermöglicht einen fast unbegrenzten Datenaustausch zwischen den verschiedenen diagnostischen Ebenen. Leistungsfähige RISC-Stations und moderne X-Terminals oder PC bilden die Basis des Befundarbeitsplatzes. WZ

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