ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2018Arzneimittel: Kosten für Hepatitis-C-Medikamente rückläufig

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Arzneimittel: Kosten für Hepatitis-C-Medikamente rückläufig

Dtsch Arztebl 2018; 115(15): A-678 / B-588 / C-588

Hillienhof, Arne

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Sofosbuvir gegen Hepatitis C kam 2014 in Deutschland auf den Markt. Foto: mauritius images
Sofosbuvir gegen Hepatitis C kam 2014 in Deutschland auf den Markt. Foto: mauritius images

Die Ausgaben für Arzneimittel gegen Hepatitis C sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Darauf hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) hingewiesen. Demnach lagen die Bruttoverordnungskosten im vierten Quartal 2017 bei rund 126 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2015 waren es noch mehr als 400 Millionen Euro. Dem Zi zufolge waren die Verordnungszahlen ab 2014 in Deutschland schnell angestiegen. Ein Jahr später nahmen demnach bereits knapp 22 000 Patienten Medikamente gegen Hepatitis C. 2015 wurden knapp 1,4 Milliarden Euro Bruttoverordnungskosten ausgelöst. „Danach gingen die Verordnungszahlen zurück, weil immer mehr Patienten dauerhaft geheilt werden konnten“, erklärten die Zi-Experten. Hintergrund ist, dass 2014 mit Sofosbuvir (Handelsnamen Sovaldi) eine Schlüsselsubstanz auf den Markt gelangte. Kurz danach seien laut Zi weitere Arzneimittel verfügbar gewesen, die therapieergänzend oder mit anderen Wirkstoffen ebenfalls in der Behandlung eingesetzt wurden. hil

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