ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2018Impfen: Verantwortung übernehmen

AKTUELL

Impfen: Verantwortung übernehmen

Dtsch Arztebl 2018; 115(17): A-796 / B-682 / C-682

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Wer sich impfen lässt, übernimmt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. Darauf hat der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, anlässlich der Europäischen Impfwoche hingewiesen. Bei hohen Durchimpfungsraten sei es möglich, einzelne Krankheitserreger regional und sogar weltweit zu eliminieren. Leider sei dies „noch immer nicht“ bei allen angekommen. Eine Impflicht in Deutschland hält er aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht für sinnvoll, aber politisch schwer durchsetzbar. Es gebe aber weitere Instrumente zur Steigerung der Durchimpfungsrate. Die Ärzte forderten seit Langem einen Impfnachweis, wenn ein Kind, bei dem keine Kontraindikation für eine Impfung vorliege, in eine staatlich geförderte Kindertageseinrichtung aufgenommen werden soll, sagte er. Den Nachweis einer Impfberatung vor Aufnahme eines Kindes in eine Kita hält er für nicht ausreichend. EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige