ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2018E-Health: Keine Schnellschüsse in der Digitalisierung

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E-Health: Keine Schnellschüsse in der Digitalisierung

Dtsch Arztebl 2018; 115(17): A-795 / B-681 / C-681

Beerheide, Rebecca; Krüger-Brand, Heike E.

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, beim Thema Digitalisierung keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Er wolle in der neuen Abteilung für Digitalisierung in seinem Ministerium zunächst einmal bis zum Sommer die Lage analysieren, sagte der Minister bei der Branchenmesse conhIT. „Wir nehmen uns diese Zeit“, sagte Spahn. Bei der Diskussion von 14 Jahren zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) komme es „auf sieben Wochen nicht mehr an“. Spahn stellte klar, dann wolle er entscheiden, wie es mit der Digitalisierung weitergeht. Unterdessen zeichnet sich für das zweite und dritte Quartal mehr Wettbewerb im Markt rund um die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ab. Bislang gab es lediglich einen von der gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der elektronischen Gesundheitskarte zugelassenen Konnektor der CompuGroup, der als zentrales Gerät den sicheren Anschluss der Arztpraxen an das Gesundheitsnetz ermöglicht. Jetzt könnte Mitte Mai mit dem Konnektor von T-Systems ein weiteres Gerät hinzukommen. Nach Angaben der Telekom befindet es sich im Zulassungsprozess auf der Zielgeraden. Der Konnektor des österreichischen Anbieters Rise soll dem Vernehmen nach Ende des zweiten Quartals und das Gerät von Arvato/Secunet im Juli verfügbar sein. Mit entsprechenden Produkten im Markt ist somit in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. bee/KBr

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