ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2018Organspende: Spahn könnte Leben retten

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Organspende: Spahn könnte Leben retten

Dtsch Arztebl 2018; 115(18): A-888 / B-750 / C-750

Voss, Leo

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Die in Deutschland dauerhaft zu niedrigen Organspender-Zahlen sind ein gesellschaftliches Problem und nur politisch zu lösen. Dem neuen Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn traut man die dazu nötige Durchsetzungskraft zu: Wenn er sie erfolgreich einsetzt, könnte er, sozusagen vom Schreibtisch aus, viele Leben retten, wie es augenblicklich Ärzte am Operationstisch möchten, aber nicht dürfen. Spahn hätte damit womöglich mehr geschafft als alle seine Vorgänger zusammen, an deren Großtaten wie Praxisgebühr (wieder abgeschafft) oder Facharzttermin-Vermittlung (wird wieder abgeschafft?) keine Erinnerung lohnt.

Dr. med. Leo Voss, 48683 Ahaus

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