ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2018Universität Augsburg: Eine Medizinfakultät entsteht

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Universität Augsburg: Eine Medizinfakultät entsteht

Dtsch Arztebl 2018; 115(18): A-860 / B-730 / C-730

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die Universität Augsburg erhält eine medizinische Fakultät. Dazu wird das Städtische Klinikum Augsburg in ein Universitätskrankenhaus mit Forschung und Lehre in Trägerschaft des Freistaates Bayern umgewandelt. Im Herbst 2019 sollen die ersten Medizinstudierenden immatrikuliert werden.

Umbau des Klinikums Augsburg: Ein Anbau mit einer neuen Intensivstation soll ab November 2019 in Betrieb gehen, ab 2021 steht die Sanierung des Bettenhochhauses an. Foto: dpa
Umbau des Klinikums Augsburg: Ein Anbau mit einer neuen Intensivstation soll ab November 2019 in Betrieb gehen, ab 2021 steht die Sanierung des Bettenhochhauses an. Foto: dpa

Universitätskliniken werden oft mit Tankschiffen verglichen: groß, multifunktional und nicht unbedingt leicht steuerbar. Schließlich gilt es, Lehre, Forschung und Krankenversorgung unter einen Hut zu bringen. Dieser Mammutaufgabe will in den nächsten Jahren auch das Klinikum Augsburg gerecht werden, denn es entsteht eine neue medizinische Fakultät.

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Derzeit befindet sich das Klinikum noch in der Trägerschaft von Stadt und Landkreis. Zu Beginn des nächsten Jahres, zum 1. Januar 2019, wird jedoch der Freistaat Bayern neuer Eigentümer und Betreiber des Hauses. Das Klinikum wird zur Patientenversorgung noch die Aufgabe bekommen, Medizinstudierende auszubilden und in der Forschung sichtbar zu werden.

Die Augsburger sehen in diesem Schritt eine „großartige Zukunftsperspektive“ und „gewaltige positive Auswirkungen für die Menschen im Großraum Augsburg“. Ende Februar verliehen sie sogar einen Ehrenring mit Brillant an Horst Seehofer (CSU), der sich jahrelang als bayrischer Ministerpräsident – auch gegen parteiinterne Widerstände – für die Errichtung einer medizinischen Fakultät in Augsburg eingesetzt hatte. Bei einem Besuch in Augsburg 2009 schrieb er mit großen Lettern ins Goldene Buch der Stadt: „Die Uni-Klinik kommt!“ Im Oktober 2016 schließlich beschloss der Bayerische Ministerrat die Übernahme der Trägerschaft des Klinikums durch den Freistaat.

Universität: Medizin sorgt für deutlichen Zuwachs

Für die Universität Augsburg mit derzeit etwa 20 000 Studierenden bedeutet der Aufbau einer weiteren Fakultät einen Zuwachs von etwa 50 Prozent an Professuren. Geplant sind an der künftigen medizinischen Fakultät die Forschungsschwerpunkte Environmental Health Sciences und Medizininformatik – eine Ergänzung der bereits schon in Augsburg existierenden Schwerpunkte Informatik, Gesundheits- sowie Umweltforschung. Langfristig sollen etwa 100 zusätzliche Professorinnen und Professoren 1 500 Studierende betreuen.

Wer nach Augsburg an die neue Fakultät berufen wird, ist größtenteils noch unklar. Sicher ist jedoch bereits: Prof. Dr. med. Martina Kadmon ist seit Mai 2017 am Klinikum Augsburg 4. Vorstandsmitglied sowie Gründungsdekanin der medizinischen Fakultät. Gemeinsam mit dem Gründungsstudiendekan, PD Dr. med. Reinhard Hoffmann, der am Klinikum Augsburg das Institut für Labormedizin und Mikrobiologie leitet, sowie den Mitarbeitern des Studiendekanats ist sie für die Entwicklung des neuen Medizinstudiengangs zuständig.

Mit Kadmon kam eine „Macherin“ nach Augsburg: Von Haus aus ist sie Chirurgin und zudem „Master of Medical Education“. Bekannt ist sie nicht nur durch ihre klinisch-onkologische Forschung, sondern auch durch ihre Forschung zum Qualitätsmanagement in der medizinischen Ausbildung und in Fakultätsentwicklungsprogrammen, zur Bedeutung von Studierendenauswahlkriterien für den Erfolg in Studium und Beruf sowie durch ihr Engagement beim Aufbau kompetenzorientierter Aus- und Weiterbildungskonzepte im klinischen Umfeld. Wesentlich gestaltete sie den Aufbau der medizinischen Fakultät in Oldenburg mit und war zuvor auch bereits in Heidelberg in die Umstellung auf den Reformstudiengang eingebunden.

„Ich gestalte gern und finde, der Aufbau der neuen medizinischen Fakultät geht gut voran“, berichtet Kadmon dem Deutschen Ärzteblatt. Dass es bei dem Projekt in Augsburg noch sehr viele „Baustellen“ gibt, scheint Kadmon nicht zu stören. Schließlich muss nicht nur eine neue medizinische Fakultät entstehen, die zudem erstmals in Bayern im Rahmen eines Modellstudiengangs integriert grundlagenwissenschaftlich und klinisch ausbilden will, sondern es muss auch der Übergang eines großen Krankenhauses der Maximalversorgung in eine Universitätsklinik gestemmt werden – mit allen baulichen sowie personellen Veränderungen und Erweiterungen. „Ein wichtiger Schritt war die Etablierung einer Gründungskommission, die an den wichtigen Planungen und Entscheidungen für die Fakultät beteiligt ist, bis die üblichen Gremienstrukturen aufgebaut sind“, erklärt sie.

„Wir werden exzellente Bedingungen für interdisziplinäre Forschungsprojekte haben.“ Martina Kadmon, Gründungsdekanin in Augsburg. Foto: privat
„Wir werden exzellente Bedingungen für interdisziplinäre Forschungsprojekte haben.“ Martina Kadmon, Gründungsdekanin in Augsburg. Foto: privat

Lehre: Studiengänge Medizin und Medizininformatik

Kadmon hatte nach ihrem Amtsantritt diesbezüglich schnell Erfolg: Bereits im Juli vergangenen Jahres tagte die Gründungskommission zum ersten Mal. Mittlerweile hat sich ein sechswöchiger Rhythmus eingependelt. „Ich habe das Gefühl, dass wir in der Universität und am Klinikum vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es ist gelungen, Transparenz für die anstehenden Prozesse herzustellen“, erklärt sie. „Natürlich geht das alles nicht ohne Formalismen und Regularien“, räumt Kadmon ein. Das könne auch manchmal ein bisschen nerven. „Aber letztendlich gelingt es doch Wege zu finden, auf denen man in gutem Einvernehmen vorankommt.“

Rasche Fortschritte sieht die Gründungsdekanin beim Aufbau der Dekanats- und Fakultätsstrukturen. Stetig wächst hier die Zahl der Mitarbeiter. Die ersten klinischen Berufungsverfahren laufen, zudem alle vier Verfahren für die vorklinischen Professuren Anatomie, Physiologie, Biochemie und Medizinische Psychologie. „Noch vor der Sommerpause werden die Rufe erteilt werden“, ist Kadmon sicher. Im ersten Quartal 2019 sollen die neuen Professorinnen und Professoren für die Humanmedizin bereits in Augsburg sein, damit sie den Aufbau des Curriculums mitgestalten können. Die Verfahren laufen in einem klassischen öffentlichen Ausschreibungsverfahren. „Nur in wenigen begründeten Fällen und bei Erfüllen bestimmter Qualitätskriterien in Lehre, Forschung und Krankenversorgung können wir ohne öffentliche Ausschreibung berufen“, erläutert Kadmon.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Bei seinem Besuch in Augsburg 2009 schrieb Horst Seehofer (CSU): „Die Uni-Klinik kommt!“ Foto: Siegfried Kerpf/Stadt Augsburg
Eintrag ins Goldene Buch der Stadt: Bei seinem Besuch in Augsburg 2009 schrieb Horst Seehofer (CSU): „Die Uni-Klinik kommt!“ Foto: Siegfried Kerpf/Stadt Augsburg

Die ersten Medizinstudierenden sollen zum Wintersemester 2019/2020 ihr Studium beginnen. „Studienordnung und Prüfungsordnung gehen jetzt in die Gremien“, erklärt Kadmon. Auch die Zulassungsordnung für die Auswahl der künftigen Medizinstudierenden sei auf dem Weg: Hier wolle sich Augsburg möglichst breit aufstellen, sagt die Gründungsdekanin. Sowohl der Medizinertest als auch weitere Auswahlkriterien sollen in das Verfahren integriert werden, über eine Landarztquote werde in Bayern nachgedacht. Stehen müssen die rechtlichen Grundlagen für das Auswahlverfahren bis Ende Herbst 2018, am 15. Juli 2019 endet die Bewerbungsphase für den ersten Jahrgang der Augsburger Medizinstudierenden.

Sicher ist bereits, dass in Augsburg künftige Ärztinnen und Ärzte im Rahmen eines Modellstudiengangs ausgebildet werden sollen. „Damit setzt die Universität Augsburg die zentralen Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Verbesserung der Ärzteausbildung um“, erklärt Gründungsstudiendekan Hoffmann. Der Modellcharakter zeige sich unter anderem darin, dass der Studiengang nicht in eine vorklinische Phase und eine klinische Phase gegliedert sei, sondern vorklinische grundlagenwissenschaftliche und klinische Inhalte integriert unterrichtet würden.

„Das modularisierte Studium wird sich zum Großteil aus organ- und themenzentrierten Bereichen zusammensetzen“, erläutert Hoffmann. Die Bereiche würden fächerübergreifend und damit interdisziplinär gestaltet, jedoch sollen innerhalb eines jeden Bereiches die einzelnen Fächer für die Studierenden klar abgrenzbar sein. „Klinisch orientierte Longitudinalkurse werden fachübergreifende Kompetenzen vermitteln. Patientenkontakte werden wir frühzeitig im zweiten Studienjahr realisieren“, so Hoffmann weiter. „Als inhaltliche Leitstruktur dient ein integrativer medizinischer Ansatz, der Krankheit nicht rein mechanistisch versteht, sondern als Störung der Interaktion von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren.“

Auch die Allgemeinmedizin soll in Augsburg von vornherein eine große Bedeutung bekommen. „Es wird selbstverständlich eine Professur für Allgemeinmedizin geben“, sagt Hoffmann. „Zudem wollen wir die Niedergelassenen in der Region in die Ausbildung der Studierenden integrieren.“ Ein unterstützendes Lehrpraxisnetzwerk sei ein wichtiges Element in der medizinischen Ausbildung. „Als horizontal und vertikal integrierter Studiengang werden sich allgemeinmedizinische Inhalte an vielerlei Stellen des Curriculums, nicht zuletzt in den Modulen „Allgemeine Medizin“, wiederfinden“, erklärt der Hochschullehrer.

Starten soll der Studienbetrieb mit Beteiligung der neuen Fakultät jedoch nicht erst im Herbst 2019 mit der Humanmedizin, sondern bereits in diesem Herbst: Der Bachelorstudiengang Medizininformatik wird zum Wintersemester 2018/2019 die ersten Studierenden immatrikulieren. Die medizinische Fakultät wird den Medizinanteil des künftigen Studienprogramms verantworten. „Wir sind gut in der Zeit, aber wir müssen auch die Geschwindigkeit aufrechterhalten“, sagt Kadmon. „Momentan laufen zum Beispiel die Planungen und Umbauarbeiten der ehemaligen Kinderklinik zu einem ersten Lehrgebäude für die Studierenden mit Hochdruck“, berichtet sie.

„Klinisch orientierte Longitudinalkurse werden fachübergreifende Kompetenzen vermitteln.“ Reinhard Hoffmann, Gründungsstudiendekan. Foto: Klinikum Augsburg
„Klinisch orientierte Longitudinalkurse werden fachübergreifende Kompetenzen vermitteln.“ Reinhard Hoffmann, Gründungsstudiendekan. Foto: Klinikum Augsburg

Forschung: Schwerpunkte ergänzen Augsburger Informatik

Mit dem Studiengang Medizininformatik folgt Augsburg einer Anregung des Wissenschaftsrats, neben „clinician scientists“ auch „data scientists“ auszubilden. Das neue und durchaus besondere Angebot soll die in den letzten Jahren erfolgreiche Entwicklung der Augsburger Informatik ergänzen. Das Ziel: „Medical Information Sciences“ sollen durch die Synergien zu einem Schwerpunkt der Forschung in Augsburg werden. Themen sind die Entwicklung von Methoden und Technologien, der Aufbau von internetbasierten Infrastrukturen für ein lernendes Gesundheitssystem, die effiziente Nutzung von Ressourcen durch IT-Systeme, die Forschung zu Telemedizin und Mobile Health sowie die computerbasierte Modellierung und Simulation von Krankheitsverläufen.

Als zweiter Forschungsschwerpunkt der Augsburger Universitätsmedizin sind „Environmental Health Sciences“ vorgesehen. Dabei sollen Einflüsse aus der Umwelt – beispielsweise durch Luftschadstoffe, Umweltmikrobiologie oder den Klimawandel – auf die Gesundheit identifiziert und Präventionsansätze entwickelt werden. Ferner soll an der Weiterentwicklung von Diagnostik und therapeutischen Ansätzen geforscht werden. Die „Environmental Health Sciences“ sollen gemeinsam mit klinischen Profilzentren in den Disziplinen Vaskuläre Medizin, Tumormedizin und Allergologie das neue Augsburger Forschungsprogramm ergänzen. „In dieser vernetzten Struktur mit einem stark translational ausgerichteten Forschungsansatz sieht der Wissenschaftsrat Potenzial für eine überregionale Bedeutung“, erläutert Kadmon. Zudem könne sich die Universitätsmedizin damit komplementär in das Gesamtprofil der anderen Medizinstandorte in Bayern einfügen.

Neben dem Aufbau der Fakultät ist der Umbau des Klinikums ein großes Projekt: Ein Anbau mit einer neuen Intensivstation soll ab November 2019 in Betrieb gehen, ab 2021 steht die Sanierung des mehr als 30 Jahre alten vierflügeligen Bettenhochhauses an, die voraussichtlich 2028 beendet sein soll. Der Stadtrat stimmte bereits Ende September 2016 dem Bebauungsplan Nr. 300 „Universität Augsburg – Medizinische Fakultät“ zu, der die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung des neuen Medizincampus mit einer Größe von 13,5 Hektar auf einem freien Feld neben der Klinik schafft.

„Die Zeitvorgabe für die Umstrukturierung des Klinikums Augsburg halte ich für realistisch.“ Alexander Schmidtke, Vorstandsvorsitzender des Klinkums. Foto: Klinikum Augsburg
„Die Zeitvorgabe für die Umstrukturierung des Klinikums Augsburg halte ich für realistisch.“ Alexander Schmidtke, Vorstandsvorsitzender des Klinkums. Foto: Klinikum Augsburg

Krankenversorgung: Klinikum wird zur Uniklinik umgebaut

„Der Dreiklang bauliche Generalsanierung im laufenden Betrieb, der Aufbau der neuen Strukturen für eine Universitätsklinik und die wirtschaftliche Betriebsführung im Bereich der medizinischen Versorgung ist eine Herkulesaufgabe, die wir meistern werden“, zeigt sich Klinikums-Vorstandsvorsitzender Alexander Schmidtke optimistisch. Lange Jahre wirtschaftete das Klinikum Augsburg defizitär, aber seit 2011 stehe eine knappe schwarze Null in der Bilanz. „In den nächsten zehn Jahren soll die Innenfinanzierungskraft gesteigert werden, damit mehr Eigeninvestitionen geleistet werden können“, erklärt Schmidtke dem Deutschen Ärzteblatt. Regelmäßige Effizienzsteigerungen stünden ebenso auf der Tagesordnung wie zahlreiche Berufungsverhandlungen und der Aufbau des universitären Mittelbaus. Diese großen Veränderungen führten naturgemäß zu Befürchtungen mancher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eng mit dem Klinikum verwurzelt sind, räumt er ein. Dem versuche der Klinikumsvorstand mit guter interner und externer Kommunikation entgegenzuwirken. Aus Sicht von Schmidtke bleibt kein anderer Weg, als die Prozesse und Strukturen einfacher und standardisierter zu gestalten, denn Lehre und Forschung können noch erfolgreicher sein, wenn auch die Patientenversorgung mit hoher Qualität und Menschlichkeit wirtschaftlich erbracht wird. Die Zeitvorgabe für die Umstrukturierung hält Schmidtke jedoch für realistisch. „Ich bin da sehr zuversichtlich, denn alle arbeiten mit Hochdruck.“

„Ganz aktuell konnte der Architektenwettbewerb für die ersten beiden Neubauten des Medizincampus erfolgreich abgeschlossen werden. Das sind zum einen ein Lehrgebäude, das in seinen Räumlichkeiten ein modernes Ausbildungskonzept zulässt, in dem ein fortschrittliches Bibliothekskonzept verfolgt wird und in dem die Fakultätsverwaltung und das Department of Medical Education Augsburg nahe an dem Studierendenbetrieb untergebracht wird“, berichtet Kadmon.

Entstehen soll zudem ein Forschungsgebäude für das Institut für Theoretische Medizin, das den vorklinischen Lehrstühlen und Arbeitsgruppen Raum bietet. Nur wenig später wird außerdem ein Zentrum für Integrierte Translationale Forschung für die klinisch-theoretischen und klinischen Forschergruppen entstehen. „Wir werden exzellente Bedingungen für interdisziplinäre Forschungsprojekte haben“, schwärmt Kadmon. Einer Studie zufolge könnte das künftige Augsburger Universitätsklinikum mehr als 6 500 neue Jobs in der Region schaffen und zu einer Ansiedlung weiterer Unternehmen führen.

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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