ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2018Wirtschaftslage der Praxen: Fachgruppen bewerten Situation unterschiedlich

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Wirtschaftslage der Praxen: Fachgruppen bewerten Situation unterschiedlich

Dtsch Arztebl 2018; 115(18): A-846

Hillienhof, Arne

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Hausärzte schätzen ihre wirtschaftliche Lage mit am positivsten ein. Foto: picture alliance
Hausärzte schätzen ihre wirtschaftliche Lage mit am positivsten ein. Foto: picture alliance

Die Vertragsärzte in Deutschland bewerten ihre wirtschaftliche Situation im Augenblick positiv. 72 Prozent schätzen diese als „gut“ oder „sehr gut“ ein, wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) berichtet. Je nach Fachgebiet zeigten sich allerdings zum Teil sehr große Unterschiede. Laut Zi-Erhebung schätzen Hausärzte ihre wirtschaftliche Lage mit am positivsten ein. In der Bewertungsskala von minus 100 bis plus 100 kamen sie auf einen Wert von plus 58,2. Nur die Kinder- und Jugendärzte (plus 63,4) und die Kardiologen (plus 67,4) waren noch zufriedener. Am unzufriedensten waren Nuklearmediziner (minus 15,7), Psychotherapeuten (minus 6,8) und Radiologen (minus 0,2). Bei der Prognose der wirtschaftlichen Erwartungen der kommenden zwölf Monate erzielten die Hausärzte mit einem Wert von plus 2,4 zwar ein positives Ergebnis, das bleibe jedoch hinter dem aktuellen Status. Ebenfalls positive Werte ergaben sich bei Kinder- und Jugendärzten (plus 2,7). Den höchsten Wert erzielten die Neurologen (plus 8,9). Am skeptischsten standen die Orthopäden (minus 17,6), Nuklearmediziner (minus 33,9) und Radiologen (minus 34,4) ihren Zukunftsaussichten gegenüber. hil

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