ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2018Alkohol: Höhere Preise gefordert

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Alkohol: Höhere Preise gefordert

Dtsch Arztebl 2018; 115(19): A-906 / B-766 / C-766

afp

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Vor dem Hintergrund eines in Schottland weltweit erstmals eingeführten Mindestpreises für Alkohol fordern Suchtexperten, Krankenkassen und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung höhere Preise für Alkohol auch in Deutschland. „Wer den Alkoholkonsum reduzieren will, muss dafür sorgen, dass die in Deutschland unverhältnismäßig niedrigen Preise für alkoholische Getränke angehoben werden“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Raphael Gaßmann, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein Mindestpreis für Alkohol sei der erste, wichtige Schritt, um den Alkoholkonsum zu senken. Auch der Suchtexperte des AOK-Bundesverbands, Kai Kolpatzik, plädierte für höhere Verkaufspreise. Die vor 14 Jahren eingeführte Steuer auf Alkopops habe gezeigt, „wie wirksam man über gezielte Besteuerung eine positive Lebensstiländerung auf breiter Front einleiten“ könne. afp

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