ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenDermatologie 1/2018Antibiotikaresistenzen: Versorgung kleiner Wunden

Supplement: Perspektiven der Dermatologie

Antibiotikaresistenzen: Versorgung kleiner Wunden

Dtsch Arztebl 2018; 115(20-21): [34]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Der unkritische Einsatz von Antibiotika trägt zum weltweit wachsenden Problem der Resistenzentwicklung bei. Auch im Bereich der Wundversorgung gilt es, Alternativen zu finden. Als erfolgsversprechender Ansatz hat sich bei kleinflächigen, oberflächlichen, infizierten Wunden das Antimikrobielle Peptid (AMP) Tyrothricin (in Tyrosur Wundheilgel und Tyrosur Wundheilpuder) erwiesen: Aufgrund seiner spezifi-schen Wirkweise ermöglicht der Wirkstoff eine schnelle und zuverlässige Infektionsbekämpfung. Es wurden bislang keine Resistenzbildungen beobachtet. Das Antimikrobielle Peptid (AMP) wirkt u. a. auf Staphylococcus aureus-Stämme (sowohl MSSA als auch MRSA) rasch bakterizid. So konnten mit einer Tyrothricinkonzentration von 1,562 mg/l innerhalb von 15 Minuten 8 x 104 Staphylokokken pro ml abgetötet werden. Gleichzeitig ist das Risiko, dass die Erreger eine Resistenz gegen Tyrothricin entwickeln, sehr gering. Das Wirkspektrum von Tyrothricin umfasst vor allem die für Wundinfektionen bedeutsamen grampositiven Bakterien inkl. MRSA. Darüber hinaus bekämpft der Wirkstoff aber auch einige gramnegative Bakterien sowie verschiedene Pilzarten (u. a. Candida albicans).

Quelle: Engelhard Arzneimittel

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema