ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Dermatologie 1/2018Hochrisiko-Melanom-Patienten: Risikoreduktion erzielt

SUPPLEMENT: Perspektiven der Dermatologie

Hochrisiko-Melanom-Patienten: Risikoreduktion erzielt

Dtsch Arztebl 2018; 115(20-21): [34]

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MSD und die Europäische Organisation zur Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (EORTCB) geben die Ergebnisse der Phase-III-Studie EORTC1325/KEYNOTE-054 bekannt. Diese untersuchte den PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA) als adjuvante Therapie bei Patienten mit reseziertem Hochrisiko-Melanom im Stadium III. Die Ergebnisse zeigten, dass Pembrolizumab das rezidivfreie Überleben (RFS) signifikant verlängerte und somit das Rezidiv- bzw. Sterberisiko um 43 Prozent gegenüber Placebo in der Studien-Gesamtpopulation signifikant senkte (HR: 0,57; 98,4 %-KI: 0,43–0,74; p<0,0001). Pembrolizumab zeigte als erste Anti-PD-1-Therapie einen Nutzen beim RFS über die Melanom-Stadien IIIA (> 1 mm Lymphknotenmetastase), IIIB und IIIC hinweg. Dieser Nutzen wurde zudem unabhängig vom BRAF-Mutationsstatus beobachtet. Die Ergebnisse wurden im The New England Journal of Medicine veröffentlicht. MSD arbeitet an der Einreichung der Daten aus der EORTC1325/KEYNOTE-054-Studie bei den Zulassungsbehörden in den USA sowie weltweit.

Quelle: MSD, www.msd.de

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