ArchivDeutsches Ärzteblatt20-21/2018Physician Assistant: Abgeschlossene Ausbildung als Voraussetzung

DEUTSCHER ÄRZTETAG

Physician Assistant: Abgeschlossene Ausbildung als Voraussetzung

Maybaum, Thorsten; EB

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Die Regeln für den Physician Assistant sollten nach Ansicht der Delegierten überprüft werden.
Die Regeln für den Physician Assistant sollten nach Ansicht der Delegierten überprüft werden.

Die Anbieter des Studiengangs Physician Assistant sind vom 121. Deutschen Ärztetag aufgefordert worden, den Zugang zum Studium nur aufbauend auf einer vorherigen abgeschlossenen Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf zuzulassen und nicht als grundständiges Studium anzubieten. Darüber hinaus werde nur der im Konsenspapier „Physician Assistant – ein neuer Beruf im deutschen Gesundheitswesen“ von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung dargestellte anerkannte Bachelorabschluss im Anschluss an eine erfolgreiche dreijährige Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf von der Ärzteschaft als Delegationsberuf akzeptiert, heißt es. Die Delegierten haben sich auch dafür ausgesprochen, Tätigkeitsrahmen und Einsatzmöglichkeiten der Absolventen von Physician-Assistant-Studiengängen nach dem Prinzip der Delegation primär im stationären Bereich unter Beteiligung der ärztlichen Fachgesellschaften und Berufsverbände zu überprüfen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln sowie zu konkretisieren. Anträge, die eine Abschaffung des Berufsbildes Physician Assistant forderten, hat die Mehrheit der Delegierten abgelehnt. 2017 hatte der 120. Deutsche Ärztetag das Konzept des Physician Assistant als Beitrag der Ärzteschaft zu einer sinnvollen Weiterentwicklung der Aufgabenteilung zwischen den Gesundheitsberufen beschlossen. may/EB

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