ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2018Medizinische Versorgungszentren: Ärztliche Trägerschaft macht erfolgreicher

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Medizinische Versorgungszentren: Ärztliche Trägerschaft macht erfolgreicher

Dtsch Arztebl 2018; 115(22): A-1034

Hillienhof, Arne

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2 490 Medizinische Versorgungszentren gab es Ende 2016 in Deutschland. Darin arbeiteten mehr als 16 000 Ärzte. Foto: dpa
2 490 Medizinische Versorgungszentren gab es Ende 2016 in Deutschland. Darin arbeiteten mehr als 16 000 Ärzte. Foto: dpa

42 Prozent der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die nicht in vertragsärztlicher Hand stehen, haben 2016 Verluste erwirtschaftet. Bei den vertragsärztlich betriebenen MVZ waren es sechs Prozent. Das zeigt eine Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Demnach bieten MVZ überwiegend fachübergreifende Versorgungsangebote. Im Schnitt wiesen die MVZ 3,6 verschiedene Fachrichtungen beziehungsweise Fachabteilungen auf. Bei den von Vertragsärzten geführten MVZ standen die hausärztlich tätigen Abteilungen mit 46 Prozent auf Platz eins der häufigsten Abteilungen. Auch bei den nicht vertragsärztlich geführten MVZ waren die hausärztlichen Abteilungen mit 41 Prozent am stärksten vertreten. In vertragsärztlichen MVZ stehen zudem Psychotherapie, Chirurgie und Anästhesie sowie Orthopädie im Portfolio. In den nicht vertragsärztlichen MVZ ist die Gynäkologie häufiger zu finden, gefolgt von Chirurgie und Orthopädie. Die Unterschiede lassen laut Zi vermuten, dass die Struktur in nicht vertragsärztlichen MVZ möglicherweise auf die zugehörige Klinik ausgerichtet sei. Dafür nähmen Krankenhausträger „offenbar auch Verluste der von ihnen gegründeten ambulanten Einrichtungen in Kauf“, hieß es vom Zi. hil

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