ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2018Pflege: Bundespräsident wünscht sich höchste Priorität

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Pflege: Bundespräsident wünscht sich höchste Priorität

afp; dpa; KNA

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Mehr Stellen, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt die Regierung, schnell zu handeln. Foto: picture alliance
Mehr Stellen, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt die Regierung, schnell zu handeln. Foto: picture alliance

Die Politik muss der Alten- und Krankenpflege nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erste Priorität einräumen. „Pflege kann nicht immer nur billig sein – und sie darf nicht auf Kosten der Pflegekräfte billig gemacht werden“, sagte Steinmeier beim 12. Deutschen Seniorentag. Es sei höchste Zeit, dass die pflegenden Berufe die Wertschätzung erhielten, die sie verdienten. „Ich hoffe, dass das Wort ,Pflegenotstand‘ nicht dauerhaft zum deutschen Sprachgebrauch gehören muss“, sagte Steinmeier. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) machte deutlich, wie wichtig die Aufwertung der sozialen Berufe sei. „Zwar können Hilfsmittel wie ein Rollator oder ein altersgerechter Umbau der Wohnung das Leben sehr erleichtern, aber letztendlich braucht man Menschen, die sich kümmern“, sagte sie. Der Fokus der Regierung liege deshalb darauf, „mehr Frauen und Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen“. afp/dpa/kna

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