ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2018Pflege: Bundespräsident wünscht sich höchste Priorität

AKTUELL

Pflege: Bundespräsident wünscht sich höchste Priorität

Dtsch Arztebl 2018; 115(23): A-1100 / B-926 / C-922

afp; dpa; KNA

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Mehr Stellen, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt die Regierung, schnell zu handeln. Foto: picture alliance
Mehr Stellen, bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt die Regierung, schnell zu handeln. Foto: picture alliance

Die Politik muss der Alten- und Krankenpflege nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erste Priorität einräumen. „Pflege kann nicht immer nur billig sein – und sie darf nicht auf Kosten der Pflegekräfte billig gemacht werden“, sagte Steinmeier beim 12. Deutschen Seniorentag. Es sei höchste Zeit, dass die pflegenden Berufe die Wertschätzung erhielten, die sie verdienten. „Ich hoffe, dass das Wort ,Pflegenotstand‘ nicht dauerhaft zum deutschen Sprachgebrauch gehören muss“, sagte Steinmeier. Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) machte deutlich, wie wichtig die Aufwertung der sozialen Berufe sei. „Zwar können Hilfsmittel wie ein Rollator oder ein altersgerechter Umbau der Wohnung das Leben sehr erleichtern, aber letztendlich braucht man Menschen, die sich kümmern“, sagte sie. Der Fokus der Regierung liege deshalb darauf, „mehr Frauen und Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen“. afp/dpa/kna

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema