ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2018Ralf Weigel: Das ganzheitliche Wohlergehen von Kindern im Blick

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Ralf Weigel: Das ganzheitliche Wohlergehen von Kindern im Blick

Dtsch Arztebl 2018; 115(24): A-1183 / B-993 / C-989

Spielberg, Petra

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Ralf Weigel, Foto: privat
Ralf Weigel, Foto: privat

Prof. Dr. med. Ralf Weigel ist für fünf Jahre auf die „Friede Springer Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit“ an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) berufen worden. Schwerpunkt seiner Arbeit werden die Gesundheitsversorgung sowie das ganzheitliche Wohlergehen von Kindern sein. „Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist über den ganzen Globus sehr ungleich verteilt, auch in einzelnen Ländern. Mein Hauptanliegen ist die Frage: Wie kann man das ändern?“, sagte Weigel.

 Seine zukünftige Forschung möchte der 52-Jährige auf der Ebene der primären Gesundheitsversorgung ansiedeln. „Es gibt in allen Ländern Menschen, die benachteiligt sind, und oft sind es auch deren Kinder, die die alte Weisheit ‚arm sein macht krank‘ zu spüren bekommen“, beschreibt er seine Motivation. In der Lehre will Weigel dafür sorgen, dass Studierende ihre hohe Bereitschaft zum Helfen weiter entwickeln, ohne dabei Fragen nach der Nachhaltigkeit ihres Engagements aus den Augen zu verlieren.

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 Während seiner Facharztweiterbildung für Kinderheilkunde an der Charité – Universitätsmedizin Berlin arbeitete Weigel in der HIV-Kinderambulanz sowie in Indien und Nigeria. In Malawi war er von 2002 bis 2010 sowohl als Arzt als auch als Berater im Auftrag des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums tätig. Weigel war zuletzt an der Liverpool School of Tropical Medicine als Dozent tätig und vermittelte jungen Ärztinnen und Ärzten, wie sie ihre Arbeit an internationalen Leitlinien ausrichten und das Gesundheitssystem ihrer Länder stärken können. Petra Spielberg

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