ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2018GKV-Finanzen: Kassenüberschüsse im ersten Quartal rückläufig

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GKV-Finanzen: Kassenüberschüsse im ersten Quartal rückläufig

Dtsch Arztebl 2018; 115(24): A-1148 / B-966 / C-962

afp

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Die Finanzsituation der Krankenkassen ist nach wie vor unterschiedlich. Foto: Lothar Drechsel/stock.adobe.com
Die Finanzsituation der Krankenkassen ist nach wie vor unterschiedlich. Foto: Lothar Drechsel/stock.adobe.com

Der zuletzt starke Anstieg der Überschüsse in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung hat sich im ersten Quartal 2018 abgeschwächt. Derzeit zeichne sich ein Überschuss von weniger als 400 Millionen Euro ab, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Ersten Zahlen zufolge hätten die 110 Kassen ihre Gewinne zu Jahresbeginn zwar weiter ausgebaut, doch nicht mehr so stark wie im Vorjahr, als am Quartalsende ein Plus von 612 Millionen Euro stand. Damit würden die Kassenreserven auf knapp 20 Milliarden Euro steigen, hieß es. Hinzu kommt die Liquiditätsreserve im Gesundheitsfonds, die sich nach Angaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums auf etwa zehn Milliarden Euro belaufe. Während die Innungskrankenkassen mit einem Überschuss von 17 Millionen Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres lagen, zeichneten sich laut FAZ auf den Konten der AOKs und Ersatzkrankenkassen teils deutliche Rückgänge ab. So verbuchten die AOKs am Ende des ersten Quartals ein Plus von 197 Millionen Euro. Bei den Ersatzkassen summierte sich der Überschuss Ende März auf 122 Millionen Euro. afp

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