ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2018Ilona Köster-Steinebach: Aktionsbündnis Patientensicherheit verstärkt

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Ilona Köster-Steinebach: Aktionsbündnis Patientensicherheit verstärkt

Ebert, Nicolas

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Ilona Köster-Steinebach, Foto: privat
Ilona Köster-Steinebach, Foto: privat

Dr. rer. pol. Ilona Köster-Steinebach ist seit Beginn des Monats hauptamtliche Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS). Die Volkswirtin will die Impulse der vielen ehrenamtlich Engagierten im APS aufnehmen und gemeinsam mit dem ehrenamtlich tätigen Vorstand im Gespräch mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen finden.

Bei dieser neuen Herausforderung kann sie auf Gelerntes zurückgreifen, nämlich auf das konsequente Denken von der Position der Patienten aus. Schon während ihres Studiums der Japanologie und der Volkswirtschaftslehre lag ihr Fokus auf der Fragestellung, wie man Gesellschaftssysteme so gestalten kann, dass sie zukunftsfähig sind und für die betroffenen Menschen möglichst positive Ergebnisse zeitigen. Ihr Weg von der Japanologie zum deutschen Gesundheitswesen war für sie „allmählich und graduell, aber im Nachhinein auch immer folgerichtig“, sagt Köster-Steinebach dem Deutschen Ärzteblatt.

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Nach einer sechsjährigen Tätigkeit bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns folgten zuletzt acht Jahre beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Dort referierte sie als Vertreterin im Gemeinsamen Bundesausschuss und war insbesondere für die Themen Qualität und Transparenz verantwortlich. „Als Verbraucherschützerin und teilweise auch als Patientenvertreterin ist man in der Rolle, zu kritisieren und Forderungen aufzustellen, um Veränderungen zu bewirken. Wenn man das sehr lange macht, besteht die Gefahr, dass man nur noch als Bedenkenträgerin wahrgenommen wird“, so Köster-Steinebach. Nicolas Ebert

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