ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2018Gebärdensprache: Skandalös
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Der Beitrag von Andreas Monning ist sicher wertvoll. Details lassen sich diskutieren, was wir aber jetzt nicht vorhaben. Skandalös in diesem Artikel ist aber die Aussage: ,,Das gelte auch für Patienten mit Cochlea-/Implantat, denn dass diese normal hören und ohne Mühe ein normales Gespräch verstehen können, sei ein verbreiteter Irrglaube.“

Hunderttausende Patienten profitieren weltweit von einem Cochlea-/Implantat in einer Weise, die es ihnen ermöglicht, nahezu alle Berufe ausüben zu können und ein weitgehend normales Leben zu führen. Dies tun sie mehrheitlich ohne Gebärdensprache. Die deutsche Gebärdensprache kann für einige Patienten hilfreich sein, weshalb das auch aus HNO-ärztlicher und aus rehabilitatorischer Sicht unterstützt wird, wenn dies Teil der Rehabilitation ist. ... Zum Stichwort „Cochlear-/lmplant speech discrimination“ finden wir bei Pub Med knapp 4 900 Artikel seit 1975.

Prof. Dr. Dr. hc. mult. Roland Laszig, Prof. Prof. hc. Dr. Thomas Lenarz, 79106 Freiburg

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