ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2018ADHS: Kein weiterer Anstieg der Diagnosen

AKTUELL

ADHS: Kein weiterer Anstieg der Diagnosen

Dtsch Arztebl 2018; 115(26): A-1248 / B-1052 / C-1044

Hillienhof, Arne

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Ärzte haben 2016 bei 260 000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland eine Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Das entsprach einer Diagnosehäufigkeit von 4,3 Prozent. Bei Jungen wurde ADHS mit 196 000 Fällen häufiger diagnostiziert als bei Mädchen (64 000 Fälle), wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) berichtet. In den Jahren 2009 bis 2016 war demnach kein Anstieg der ADHS-Häufigkeit zu verzeichnen. Dem Leiter des Zi-Versorgungsatlas, Jörg Bätzing, zufolge erklärt die neue Analyse zudem, warum frühere Studien Unterschiede bei ADHS-Diagnosen zwischen Kindern auf dem Land und in der Stadt aufgezeigt haben. Laut Bätzing liegt dies am Ausländeranteil an der Bevölkerung. Die ADHS-Diagnose scheine bei ausländischen Kindern und Jugendlichen seltener gestellt zu werden als bei einheimischen, sagte er. hil

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #789782
Fritzzzzz
am Mittwoch, 2. Oktober 2019, 11:55

Ambush bitte lass es

Auf jeder, wirklich jeder Seite die ADHS behandelt, findet man dich wieder. Kommst du nicht damit zurecht, dass dein ADHS zuspät diagnostiziert wurde? Deine fast schon penetrante vollspammung der Kommentare mit z.T. äußerst zweifelhaften Aussagen ist einfach nicht von Nöten. Vielleicht Mal ne Therapie machen.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema