ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2018Anne Herrmann-Werner: Neugierde und Begeisterung für die Lehre

PERSONALIEN

Anne Herrmann-Werner: Neugierde und Begeisterung für die Lehre

Dtsch Arztebl 2018; 115(26): A-1283 / B-1081 / C-1073

Richter-Kuhlmann, Eva

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
Anne Herrmann-Werner, Foto: Momentum Photo

Dr. med. Anne Herrmann-Werner überzeugte den Medizinischen Fakulätentag (MFT) und den Stifterverband nicht nur als herausragende Ärztin und Forscherin, sondern auch als Dozentin. Ihr gelang es, die Lehre an der Medizinischen Fakultät Tübingen und darüber hinaus konsequent und nachhaltig weiterzuentwickeln. Für ihr Engagement wurde die Fachärztin für Psychosomatik beim 79. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag in Mainz mit dem mit 30 000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin 2018 ausgezeichnet.

Die Jury war besonders von ihrem Projekt zu Arzt-Patienten-Gesprächen begeistert, für das Herrmann-Werner interdisziplinäre Kommunikationskurse und integrative Tandemprogramme für die Vorklinik konzipierte. Konsequent ließ sie ihre Vorstellungen einer innovativen Vermittlung der Arzt-Patienten-Kommunikation in neue Konzepte eines Längsschnittcurriculums einfließen. Zudem band sie digitale Medien kreativ in die Lehre ein.

Angehende Ärztinnen und Ärzte können dadurch in Tübingen Strategien zur Gesprächsführung kennenlernen und in Rollenspielen anhand von konkreten Situationen üben. „Neue Lehrprojekte zu entwickeln ist sehr erfüllend“, sagte Herrmann-Werner bei der Preisverleihung in Mainz. Die Würdigung bedeute ihr sehr viel: „Meine Neugierde fand bei vielen anderen Hochschullehren Resonanz. Ich konnte Neues wagen und umsetzen.“ Der Preis zeige: „Es lohnt sich, neben Klinik und Forschung für die Lehre zu brennen.“

Anzeige

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

klausenwächter
am Sonntag, 1. Juli 2018, 14:30

Politik kann man nicht kommentieren

Schwer ist es, Begeisterung zu wecken, wenn in einer meinungsoffenen Gesellschaft, die Kommentierung der Rubrik "Politik" blockiert ist. Junge Ärzte sind kritische Denker. Sie möchten sich konstruktiv an der Gestaltung der Zukunft beteiligen. Dazu gehö. rt die Kritik der politisch angekündigten Verlängerungen der Sprechzeiten.
Die Ausblendung der Meinung ist ein Indikator für Veränderungen im System.

Fachgebiet

Zum Artikel

Alle Leserbriefe zum Thema

Personalien

Personalien

Matthias Roth: „Medibus“ sichert Versorgung auf dem Lande
Georg Khevenhüller: Neuer Präsident des Malteser Hilfsdienstes
Anne Herrmann-Werner: Neugierde und Begeisterung für die Lehre
Knut Hoffmann: Einsatz für psychisch kranke geistig Behinderte
Heyo K. Kroemer: MFT-Präsident wiedergewählt
Ilona Köster-Steinebach: Aktionsbündnis Patientensicherheit verstärkt
Regine Heilbronn: Know-how zur Unternehmensgründung
Ralf Weigel: Das ganzheitliche Wohlergehen von Kindern im Blick
Peter Baumann: Chromosomenforscher erhält Humboldt-Professur
Hans-Werner Rehers: Der Marathon-Mann
Horst Joachim Rheindorf †: Langjähriger „Kammerherr“ gestorben
Gerhard Ehninger: Emeritierter DKMS-Mitbegründer forscht weiter
Monika Egli-Alge: Neue Sprecherin des Beirats „Kein Täter werden“
Jürgen Dusel: Inklusion als Herzensangelegenheit
Verena Bentele: Sozialpolitisches Engagement endet nicht
Patricia Drube: Altenpflegerin leitet neue Pflegeberufekammer
Eugen Engels: Außergewöhnlicher Einsatz für die Fortbildung
Hans-Konrad Selbmann: Hohe Auszeichnung für einen engagierten Gelehrten
Andreas Westerfellhaus: Kämpfer für die Pflege
Tim J. Schulz: Fettzelltypen auf der Spur
Anzeige