ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2018Sauerstofftherapie in der Intensiv- und Notfallmedizin

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Sauerstofftherapie in der Intensiv- und Notfallmedizin

Oxygen treatment in intensive care and emergency medicine

Dtsch Arztebl Int 2018; 115(27-28): 455-62; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0455

Grensemann, Jörn; Fuhrmann, Valentin; Kluge, Stefan

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Hintergrund: Obwohl eine Sauerstofftherapie oft lebensrettend ist, erbrachten in den letzten Jahren mehrere Studien Hinweise, dass eine unkritische Applikation mit einer daraus resultierenden Hyperoxie bei Intensiv- und Notfallpatienten die Mortalität erhöht.

Methodik: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche nach prospektiven randomisierten Studien zu Sauerstoffzielbereichen bei Erwachsenen in PubMed. Die Ergebnisse wurden durch retrospektive Untersuchungen und Leitlinienempfehlungen ergänzt.

Ergebnisse: Es konnten 13 prospektive randomisierte Studien, in die 17 213 Patienten eingeschlossen waren, ausgewertet werden. Bei akut exazerbierter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und beatmeten Intensivpatienten sank die Mortalität durch eine Normoxie im Vergleich zu einer Hyperoxie von 9 % auf 2 %. Bei Patienten mit Myokardinfarkt konnte durch eine restriktive Sauerstoffgabe im Vergleich zu einer Gabe von 8 L/min eine Reduktion der Infarktgröße im Kardio-MRT nach 6 Monaten gezeigt werden (13,1 g versus 20,3 g). Die bisherigen Daten lassen für Patienten mit Schlaganfall keinen Vor- oder Nachteil einer Sauerstoffgabe erkennen. In keiner der Studien konnte ein Vorteil für eine Sauerstoffgabe bei nichthypoxämischen Patienten nachgewiesen werden, zumeist geht diese sogar mit einer erhöhten Mortalität oder Morbidität einher.

Schlussfolgerung: Auch wenn eine Hypoxämie vermieden werden muss, sollte in Anbetracht der Mortalitäts- und Morbiditätssteigerung durch eine liberale Sauerstoffgabe in der Notfall- und Intensivmedizin eine konservative, normoxische Oxygenierungsstrategie implementiert werden.

LNSLNS

Auch wenn die Sauerstofftherapie bei vorliegender Hypoxämie in Notfallsituationen lebensrettend sein kann, sind schädigende Effekte hoher Sauerstoffkonzentrationen (Sauerstofftoxizität) seit Langem bekannt (e1, e2). Schon wenige Jahre nach Einführung der Sauerstofftherapie wurde über eine mögliche Sauerstofftoxizität diskutiert (e3). Wie heute bekannt ist, kommt es durch vermehrte freie Sauerstoffradikale insbesondere in Verbindung mit zusätzlichen Faktoren wie zum Beispiel einer Infektsituation zu einer Zellschädigung, die in einer Apoptose oder Nekrose münden kann. Durch den Zelltod werden Mediatoren freigesetzt, die wiederum zusammen mit freien Sauerstoffradikalen zur weiteren Zellschädigung führen und somit einen Circulus vitiosus unterhalten können (e2).

Mehrere Studien konnten in den letzten Jahren nachweisen, dass eine Hyperoxie bei verschiedenen Subgruppen kritisch kranker Patienten mit einer erhöhten Mortalität assoziiert ist (1, e4, e5). So lag in einer multivariaten Analyse von über 30 000 Patienten mit einer Krankenhausmortalität von 31 % (1) oberhalb eines arteriellen Sauerstoffpartialdrucks (paO2) von 123 mmHg die Odds Ratio für Mortalität bei 1,23 (95-%-Konfidenzintervall: [1,13; 1,34]). Bisherige Übersichtsarbeiten haben sich mit speziellen Patientengruppen befasst, jedoch die zuletzt publizierten großen prospektiven randomisierten Studien nicht berücksichtigt (e6e9). Dieser Artikel gibt daher einen Überblick über die Wertigkeit der Sauerstofftherapie bei verschiedenen Krankheitsbildern in der Intensiv- und Notfallmedizin.

Methodik

Die Übersicht basiert auf einer selektiven Literaturrecherche nach prospektiven randomisierten Studien zu den Zielbereichen einer normobaren Sauerstoffapplikation bei erwachsenen Patienten in der Intensiv- und Notfallmedizin. Die Suche erfolgte in der PubMed-Datenbank, die Suchkriterien sind in der eTabelle aufgelistet. Zwei Untersucher (J. G., V. F.) identifizierten unabhängig voneinander Studien, die Outcome-Parameter untersuchten. Aufgrund der geringen Anzahl an Studien zu dieser Thematik wurden selektiv retrospektive Studien und Empfehlungen von Fachgesellschaften ergänzt (Tabelle 1). Laufende Studien wurden in den Studienregistern der USA (ClinicalTrials), Europas (EudraCT) und Großbritanniens (ISRCTN) recherchiert (Tabelle 2).

Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Tabelle 1
Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Laufende Studien
Laufende Studien
Tabelle 2
Laufende Studien
Suchkriterien
Suchkriterien
eTabelle
Suchkriterien

Ergebnisse

Mit der angewandten Suchstrategie konnten insgesamt 13 prospektive randomisierte Studien (214), in die 17 213 Patienten eingeschlossen waren, ausgewertet werden (eGrafik, Tabelle 3).

Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Tabelle 3a
Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Fortsetzung: Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Fortsetzung: Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Tabelle 3b
Fortsetzung: Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
PRISMA-Flussdiagramm der Literaturrecherche
PRISMA-Flussdiagramm der Literaturrecherche
eGrafik
PRISMA-Flussdiagramm der Literaturrecherche

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Für Patienten mit einer akut exazerbierten COPD liegt eine randomisierte Studie vor. Hierbei wurden prähospital 405 Patienten mit Titration des Sauerstoffs auf eine pulsoxymetrische Sauerstoffsättigung (SpO2) zwischen 88–92 % oder mit einer Sauerstofftherapie von 8–10 L/min behandelt (2). In der mit titriertem Sauerstoff behandelten Gruppe sank die Mortalität von 9 % auf 2 % (relatives Risiko 0,22), und der mittlere pH-Wert war um 0,12 höher als in der Gruppe, die hoch dosiert Sauerstoff erhalten hatte.

Myokardinfarkt

Fünf randomisierte Studien mit 7 458 Patienten untersuchten eine Sauerstoffgabe bei Patienten mit Myokardinfarkt. Bereits 1976 wurde eine erste randomisierte Studie durchgeführt, bei der 157 Patienten mit unkompliziertem Myokardinfarkt für 24 Stunden 6 L/min Sauerstoff oder Raumluft erhielten. Ein signifikanter Unterschied bezüglich Mortalität (Raumluft: 4 % versus Sauerstoff: 11 %) oder Reduktion von Herzrhythmusstörungen konnte nicht gefunden werden (3).

Bei 136 Patienten mit ST-Strecken-Hebungsinfarkt (STEMI) ohne Hypoxämie fand sich kein Unterschied in Bezug auf die Mortalität (6 L/min: 1 % versus titriert: 3 %) und die Infarktgröße zwischen einer auf eine SpO2 von 93–96 % titrierten Sauerstoffgabe versus einer O2-Gabe von 6 L/min, wobei die Autoren selbst anmerkten, dass die Studie keine adäquate Größe aufwies, um einen Unterschied nachweisen zu können (4).

In einer kleineren randomisierten Studie, in der 95 Patienten entweder 10 L/min Sauerstoff oder Raumluft erhielten, zeigte sich ebenfalls kein Nutzen einer Sauerstoffapplikation (linksventrikuläre Infarktgröße 16 ± 10 % versus 16 ± 11 %) (6).

In der AVOID-Studie wurden STEMI-Patienten bereits prähospital randomisiert in eine Gruppe, die 8 L/min Sauerstoff erhielt, und eine zweite Gruppe, der nur bei einer SpO2 < 94 % Sauerstoff verabreicht wurde (5). Von den eingeschlossenen 441 Patienten wies die Sauerstoffgruppe einen signifikanten Anstieg der Kreatinkinase, mehr Re-Myokardinfarkte und mehr Rhythmusstörungen auf. In einer Kardio-Magnetresonanztomographie sechs Monate nach Myokardinfarkt zeigte sich zudem eine höhere Infarktgröße (20,3 g versus 13,1 g).

2017 ist die bisher umfangreichste Studie mit über 6 000 Patienten (DETO2X-AMI) zu diesem Thema erschienen. Sie untersuchte randomisiert den Einfluss einer routinemäßigen Gabe von 6 L/min Sauerstoff versus keiner Sauerstoffgabe bei Patienten mit STEMI oder Nicht-ST-Strecken-Hebungsinfarkt (NSTEMI) mit SpO2 ≥ 90 % hinsichtlich Morbidität und Mortalität (7). Es konnte kein Unterschied bezüglich der Mortalität nach einem Jahr (Sauerstoff: 5,0 % versus Raumluft: 5,1 %), der Rate von Reinfarkten (3,8 % versus 3,3 %), Vorhofflimmern (2,8 % versus 3,1 %) oder kardiogenem Schock (1,0 % versus 1,1 %) gefunden werden.

Post Reanimation

Randomisierte Studien, die den Effekt einer Sauerstoffgabe auf das Ergebnis nach einer Reanimation untersuchen, liegen mit Ausnahme einer Pilotstudie mit nur 28 ausgewerteten Patienten bisher nicht vor (8). Bekannt ist, dass bei einer Reanimationsbehandlung ein zunächst hoher paO2 die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Spontankreislauf wiederhergestellt wird (15). Im weiteren Verlauf der Behandlung scheint jedoch eine Hyperoxie innerhalb der ersten 24 Stunden die Mortalität zu steigern, wie zwei Metaanalysen nahelegen (16, 17). Die größten hier eingeflossenen beiden Kohortenstudien werteten 6 326 (e4) beziehungsweise 12 108 Patienten aus (18), wobei in letzterer Studie der negative Effekt einer Hyperoxie nach multivariater Analyse für die Krankheitsschwere nicht mehr nachzuweisen war.

Schlaganfall/Hirnblutungen

Zur Sauerstoffgabe bei Schlaganfall liegen bisher drei randomisierte Studien mit 8 343 Patienten vor. In einer Pilotstudie wurden Schlaganfallpatienten in zwei Gruppen randomisiert, die für 72 Stunden entweder keinen oder 2–3 L/min Sauerstoff erhielten. Bei den eingeschlossenen 289 Patienten konnte kein Unterschied zwischen den Gruppen gefunden werden (modifizierte Rankin-Skala [mRS]] 3 versus 3) (9, e10). Eine weitere Studie fand hingegen eine Verbesserung der mRS durch eine Sauerstoffgabe, die Studie beinhaltete jedoch nur 51 Patienten (10). Eine quasi-randomisierte Studie mit 550 Schlaganfallpatienten, die entweder keinen oder für einen Tag eine fixe Gabe von 3 L/min Sauerstoff erhielten, zeigte nach einem Jahr keinen Unterschied in der Mortalitätsrate oder im Ergebnis des neurologischen Zustands der Patienten (19).

In der kürzlich publizierten SO2S-Study wurden 8 003 Schlaganfallpatienten in drei Gruppen randomisiert: Die Sauerstoffapplikation geschah für 72 Stunden 1. nur nachts, 2. kontinuierlich oder 3. gar nicht. Nach 90 Tagen wurde kein Unterschied zwischen den Gruppen bezüglich der mRS festgestellt (11), dies galt auch für Subgruppen mit unterschiedlicher Erkrankungsschwere. Ein Kritikpunkt dieser Studie ist sicherlich, dass mit einem Median von 5 auf der National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS) viele relativ leicht betroffene Schlaganfallpatienten eingeschlossen wurden.

Randomisierte Studien zur Sauerstofftherapie bei Hirnblutungen liegen bisher nicht vor. Die Posthoc-Analyse einer prospektiven randomisierten Hypothermiestudie bei schwerem Schädel-Hirn-Trauma weist auf einen möglichen positiven Effekt einer Hyperoxie hin, wobei in dieser Studie in beiden Gruppen sehr hohe paO2-Werte (242 versus 193 mmHg) und damit keine normoxischen Werte vorlagen (20).

Es sind bisher mehrere retrospektive Auswertungen publiziert, von denen keine einen Vorteil einer Hyperoxie zeigen konnte. Bei 2 643 beatmeten Patienten mit Schlaganfall gab es keinen Zusammenhang zwischen Mortalität und paO2 (21), während bei 2 894 Patienten eine Hyperoxie (paO2 ≥ 300 mmHg) in den ersten 24 Stunden ein unabhängiger Risikofaktor für das Versterben im Krankenhaus war (22). Bei traumatischer Hirnblutung war ein paO2 ≥ 300 mmHg mit einer erhöhten Mortalität assoziiert (23), in einer anderen Studie auch ein paO2 > 200 mmHg (24); wird jedoch eine Hyperoxie als paO2 > 100 mmHg oder > 150 mmHg definiert, gibt es keine Assoziation zwischen Mortalität und Hyperoxie (25, 26).

Intensivpatienten

Von den drei prospektiven randomisierten Studien bei Intensivpatienten mit zusammen 979 Patienten wurden in der ersten Studie (OXYGEN-ICU) 434 Intensivpatienten mit einer Intensivaufenthaltsdauer über 3 Tage ausgewertet (12). Zwei Drittel der untersuchten Patienten waren maschinell beatmet. In der konventionellen Gruppe (Ziel: SpO2 97–100 %, medianer paO2 = 102 mmHg) verstarben mehr Patienten als in der konservativen Gruppe (Ziel: SpO2 94–98 %, medianer paO= 87 mmHg) auf der Intensivstation (20,2 % versus 11,6 %, relatives Risiko 0,57, p = 0,01; primärer Endpunkt) und auch die Gesamt-Krankenhaus-Mortalität (33,9 % versus 24,2 %, relatives Risiko 0,71, p = 0,03) war erhöht. Des Weiteren waren die mit weniger Sauerstoff behandelten Patienten im Median kürzer beatmet.

In einer Machbarkeitsstudie wurden 103 beatmete Intensivpatienten in eine konservative Sauerstoffgruppe (SpO2 88–92 %) oder eine liberale Sauerstoffgruppe (SpO2 ≥ 96 %) randomisiert (14). Dabei gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen im Hinblick auf das Auftreten einer neuen Organdysfunktion, der Intensivstations- oder der 90-Tage Mortalität.

Die kürzlich veröffentlichte HYPER2S-Studie, die bei septischen Intensivpatienten neben der Gabe hyper- versus normotoner Kochsalzlösung eine hyper- versus einer normoxische Beatmung untersuchte, wurde nach Aufnahme von 442 Patienten aus Sicherheitsgründen abgebrochen. In der Hyperoxiegruppe fand sich eine signifikant erhöhte Rate schwerer Nebenwirkungen (85 % versus 76 %, p = 0,02), unter anderem Muskelschwäche und Atelektasen (13).

Zuvor legten mehrere retrospektive Untersuchungen nahe, dass eine Hyperoxie mit einer Erhöhung der Mortalität einhergeht. Bei der Auswertung von über 36 000 beatmeten Intensivpatienten war ein paO2 von circa 70–80 mmHg innerhalb des ersten Aufenthaltstages mit der geringsten Mortalität verbunden. Sowohl darunter als auch darüber nahm die Mortalität zu. Dieser Effekt blieb auch nach multivariater Korrektur für die Krankheitsschwere bestehen (1).

In einer weiteren retrospektiven Auswertung des ersten Aufenthaltstages von über 150 000 Intensivpatienten konnten diese Ergebnisse nur teilweise bestätigt werden, da sich nach multivariater Korrektur für die Krankheitsschwere kein genereller Zusammenhang mehr zwischen Hyperoxie und erhöhter Mortalität fand, sondern nur noch bei einer Hypoxie (27). In einer Beobachtungsstudie mit 105 Patienten war nach Reduktion des Sauerstoffzielbereiches die restriktive Sauerstoffgabe nicht mit vermehrten Komplikationen verbunden (28).

Diskussion

Im vorliegenden Review, bei dem 13 prospektive randomisierte Studien analysiert wurden, konnte in keiner der Studien ein Vorteil für eine Sauerstoffgabe bei nichthypoxämischen Patienten gezeigt werden. Da diese zumeist sogar mit einer erhöhten Mortalität oder Morbidität einhergeht, sollte eine adjuvante Sauerstoff-applikation immer kritisch hinterfragt werden.

Bisher liegen nur wenige ausreichend gepowerte, prospektive randomisierte Studien vor. Die Empfehlungen zur Sauerstoffapplikation beruhen zum großen Teil auf retrospektiven Auswertungen, was eine Limitation vieler Studien darstellt. Die Bereiche Hypoxie, Normoxie und Hyperoxie sind nicht einheitlich definiert. Während in manchen Studien bereits ein paO2 > 100 mmHg als Hyperoxie definiert wird, liegt dieser gemäß anderen Definitionen noch im normoxischen Bereich, der bis zu einem paO2 von 300 mmHg reicht. Eine Vergleichbarkeit zwischen den Studien ist damit nicht gegeben.

Ein paO2 zwischen 100 und 300 mmHg befindet sich nicht mehr im physiologischen Bereich und ist nur durch eine künstliche Zufuhr von Sauerstoff zu erreichen, wurde aber dennoch oft noch als Normoxie definiert. Da in den aktuellen randomisierten Studien die Grenze zwischen Normoxie und Hyperoxie in etwa zwischen dem physiologischen und dem unphysiologischen Bereich gezogen wurde und ein Unterschied zwischen den Gruppen nachweisbar war, scheint es denkbar, dass verschiedene Endpunkte in den Studien mit der „unphysiologischen“ Normoxie/Hyperoxie-Grenze nicht gefunden werden konnten, da die als normoxisch definierten Patienten bereits hyperoxisch waren.

Trotz der möglichen negativen Effekte einer Hyperoxie muss allerdings berücksichtigt werden, dass diese bei bestimmten Krankheitsbildern dennoch therapeutisch eingesetzt werden muss, zum Beispiel bei der Kohlenmonoxid-Intoxikation (e11). Die Annahme, dass eine perioperative Hyperoxie die Rate an Wundinfekten in der Abdominalchirurgie senkt, musste hingegen revidiert werden (e12), insbesondere da die hyperoxisch behandelten Patienten auch nach Jahren noch ein erhöhtes Myokardinfarktrisiko aufweisen (e13).

Prospektive randomisierte Studien, die eine Hypoxie mit einer Normoxie verglichen, liegen bisher nicht vor. Das ist auf ethische und medizinische Bedenken zurückzuführen, da eine Hypoxie hypoxämische Organschäden nach sich ziehen könnte. Diese Bedenken werden durch retrospektive Auswertungen gestützt, die eine Zunahme der Mortalität bei Intensivpatienten durch Hypoxie zeigen konnten (1, 27).

Bei Patienten mit COPD sollte eine Sauerstofftherapie restriktiv erfolgen, da für diese Patienten die Gefahr eines hyperkapnischen Lungenversagens charakteristisch ist und es durch eine Hyperoxie zu einer zusätzlichen Reduktion des Atemantriebes kommen kann, wodurch die Hyperkapnie verstärkt wird. Auch kommt es – mutmaßlich durch eine Verschlechterung des Ventilations-Perfusions-Verhältnisses – mit einer verbesserten Durchblutung schlecht ventilierter Alveolen zu einer Erhöhung des pulmonalen Shunts. Aus diesen Gründen ist es seit Jahren verbreitete Praxis, COPD-Patienten einer restriktiven Sauerstoffgabe zuzuführen. Als Ziel wird in der gerade erschienenen deutschen S2k-Leitlinie eine SpO2 von 91–92 % definiert (29).

Bei myokardialen Ischämien, die aus einer Imbalance zwischen Sauerstoffangebot und -bedarf resultieren, erscheint eine supplementierende Sauerstoffgabe zunächst einmal pathophysiologisch plausibel, um Symptome zu verbessern, den ischämischen Gewebeschaden zu reduzieren und letztlich die Mortalität zu senken. Da in den Studien kein Benefit für eine Sauerstoffgabe gezeigt werden konnte, scheinen allerdings die negativen Effekte einer Hyperoxie wie Reperfusionsschaden durch freie Radikale (e14) und Drosselung des koronaren Blutflusses zu überwiegen (e8). Daher wird in den aktuellen europäischen Leitlinien zur Behandlung von STEMI und NSTEMI eine Sauerstoffgabe nur bei einer Sauerstoffsättigung < 90 % empfohlen (30, 31).

Bei der Behandlung nach einem Herzstillstand sollte gemäß den aktuellen Empfehlungen eine Sauerstoffgabe nur bei einer Sauerstoffsättigung < 94 % erfolgen (Ziel: Sauerstoffsättigung 94–98 %) (32). Zur Post-Reanimationsbehandlung befinden sich weitere Studien in Planung oder Durchführung, um Konzepte zu entwickeln, den optimalen Sauerstoffpartialdruck nach Reanimation genauer einzugrenzen, wie die REOX-Studie (NCT01881243) und die REOX-II-Studie (NCT02698826).

Zur Schlaganfallbehandlung wird gemäß der amerikanischen Leitlinie keine Routinegabe von Sauerstoff empfohlen, eine Sauerstoffsättigung > 94 % sollte jedoch angestrebt werden (33).

Bei beatmeten Intensivpatienten wurden zwar die beiden größten randomisierten Studien vorzeitig beendet, jedoch war die Mortalität in der italienischen Single-Center-Studie in der restriktiven Sauerstoffgruppe niedriger (11,6 % versus 20,2 %) (12). In jedem Fall ist aber eine Normoxie nicht mit einem zusätzlichen Risiko verbunden. Daher wird in der kürzlich erschienenen S3-Leitlinie zur invasiven Beatmung ein paO2-Zielbereich von 60–80 mmHg empfohlen (34). Um den Zusammenhang zwischen Oxygenierung und Mortalität auch bei speziellen Patientengruppen zu klären, sind derzeit weitere Studien in Planung beziehungsweise Durchführung, zum Beispiel die LOCO2-Studie bei akutem Lungenversagen (ARDS), die HO2TorNO2T-Studie bei Sepsis oder die O2-ICU-Studie beim Systemic Inflammatory Response Syndrom (SIRS).

Unabhängig von dem anzustrebenden Zielbereich einer Sauerstoffapplikation spielt auch die Applikationsweise eine nicht unerhebliche Rolle (e15). So konnte zum Beispiel für das nichthyperkapnische Lungenversagen eine Überlegenheit einer nasalen High-Flow-Sauerstofftherapie (50 L/min) gegenüber der nichtinvasiven Beatmung über eine Gesichtsmaske gezeigt werden (e16). Beim hyperkapnischen Lungenversagen wird jedoch bevorzugt die nichtinvasive Beatmung durchgeführt, die gegenüber einer invasiven Beatmung über einen Endotrachealtubus Vorteile bietet (e17).

Eine Sauerstoffgabe bei nichthypoxämischen Palliativpatienten mit refraktärer Dyspnoe zeigte in einer randomisierten, kontrollierten Studie keine Vorteile (e18). Insofern sollte Sauerstoff bei dieser Patientengruppe nicht als Palliativmaßnahme angeboten werden.

Ganz aktuell wurde eine Metaanalyse zur Sauerstofftherapie mit 25 Studien und 16 037 Patienten publiziert, in der eine liberale mit einer konservativen Oxygenierungsstrategie bei Patienten mit einer nichtelektiven Krankenhausaufnahme verglichen wurde (e19). Dabei konnte eine Übersterblichkeit (Relatives Risiko für Krankenhausmortalität: 1,21; [95-%-Konfidenzintervall: 1,03; 1,43]) der Gruppe mit einer liberalen Sauerstoffgabe gezeigt werden, so dass eine Sauerstoffgabe oberhalb einer SpO2 von 94–96 % unterbleiben sollte.

Zukünftige Studien müssen darauf ausgerichtet sein, den optimalen Bereich für den paO2 zu identifizieren, um das bestmögliche Ergebnis für Patienten zu erreichen. Des Weiteren bedarf es prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffapplikation, um die Limitationen retrospektiver Auswertungen zu umgehen.

Interessenkonflikt
Prof. Kluge wurde für Beratertätigkeiten honoriert von Baxter, Fresenius und Xenios. Er erhielt Reise- und Übernachtungskosten sowie Vortragshonorare von den Firmen Baxter, Fresenius, Sorin und Xenios. Er erhielt Verbrauchsmaterialien für die Durchführung von klinischen und präklinischen Studien von den Firmen ETView Ltd und Fisher & Paykel sowie Gelder von Xenios.

Dr. Grensemann und PD Dr. Fuhrmann geben an, dass kein Interessenskonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 2. 11. 2017, revidierte Fassung angenommen: 26. 3. 2018

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Stefan Kluge, Dr. med. Jörn Grensemann
Klinik für Intensivmedizin Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52, 20246 Hamburg
skluge@uke.de

Zitierweise
Grensemann J, Fuhrmann V, Kluge S: Oxygen treatment in intensive care and emergency medicine. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 455–62. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0455

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Dr. med. Jörn
Grensemann,
PD Dr. med. Valentin Fuhrmann,
Prof. Dr. med. Stefan Kluge
Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Tabelle 1
Übersicht über Empfehlungen zur Sauerstofftherapie bei ausgewählten akuten Krankheitsbildern
Laufende Studien
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Tabelle 2
Laufende Studien
Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Tabelle 3a
Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
Fortsetzung: Übersicht abgeschlossener prospektiver randomisierter Studien zur Sauerstoffgabe
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Tabelle 3b
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Suchkriterien
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  • O2-Zielsättigung von 96 bis 100 % verlassen
    Dtsch Arztebl Int 2018; 115(41): 685; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0685a
    Gottlieb, Jens; Duesberg, Christoph; Bertram, Anna; Beutel, Gernot
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2018; 115(41): 685-6; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0685b
    Grensemann, Jörn; Kluge, Stefan; Fuhrmann, Valentin

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