ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2018Bundesregierung: Nicht machbar
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Sprechstundenzeiten: In meiner Praxis beginnen um 7.40 Uhr die Blutabnahmen im Zehnminutentakt. Da sind kurze Arztgespräche durch die Patienten möglich. Gleichzeitig laufen Gesundheits- und DMP-Untersuchungen. Ab 9 Uhr ist offizielle Sprechstunde, anmeldungs- und zugangsfrei, – bis 11.30 Uhr. Der letzte Patient verlässt die Praxis gegen 12 Uhr. Von 12 bis 12.30 Uhr Substitution der Drogenpatienten. 12.30 bis 13.00 Uhr Telefonsprechstunde. Gesamtarbeitszeit des Arztes – meist ohne Pause – fünfeinhalb Stunden, nur am Vormittag. Sprechstundenzeit zweieinhalb Stunden. Nur so ist es gelungen, den Stress für die Angestellten abzubauen.

Nun kommt ein Herr Spahn und weiß alles besser. Auf solche praxisfremde Politiker verzichten wir gerne. Ich habe als Sprecher der hiesigen CDU-Gemeinderatsfraktion meinen Buckel für die CDU krumm gemacht. Aber eine solche Politik will ich nicht.

Was ist mit älteren Kollegen und Kolleginnen, die eine Zulassung haben, aber nicht mehr so viel arbeiten wollen? Bekommen die Berufsverbot? Was tut eigentlich die Kassenärztliche Bundesvereinigung, um diesen Megablödsinn zu verhindern?

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Dr. med. Albrecht Kühn, 72070 Tübingen

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