ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2018Arzneimittel: Lieferengpass bei Ibuprofen

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Arzneimittel: Lieferengpass bei Ibuprofen

Hillienhof, Arne

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Bei Ibuprofen droht ein Engpass. Grund ist, das die Produktionsanlage von BASF in Bishop (Texas) die Herstellung am 3. Juni eingestellt hat, wie das Unternehmen bestätigte. Techniker rechneten mit einem Ausfall von bis zu drei Monaten. Detaillierte Informationen will BASF in Kürze bekannt geben. Wie der Branchendienst Apotheke adhoc berichtete, stecken technische Probleme an Produktionsanlagen hinter der Abschaltung. Dem Branchendienst zufolge stellen sechs Fabriken weltweit Ibuprofen für den Weltmarkt her. Mit 27 Millionen Verordnungen auf Rezept sowie 51 Millionen verkauften Packungen in der Selbstmedikation ist Ibuprofen demnach das wichtigste Schmerzmittel in Deutschland. Der Wirkstoff habe andere Substanzen wie Acetylsalicylsäure und Paracetamol abgelöst. Die übrigen Anbieter von Ibuprofen sollen am Anschlag produzieren. hil

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