ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2018Monika Lelgemann: Langer Einsatz für evidenzbasierte Medizin

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Monika Lelgemann: Langer Einsatz für evidenzbasierte Medizin

Dtsch Arztebl 2018; 115(29-30): A-1397 / B-1175 / C-1167

Beerheide, Rebecca

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Monika Lelgemann, Foto: G-BA
Monika Lelgemann, Foto: G-BA

Im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) gibt unter den drei unparteiischen Mitgliedern seit dem 1. Juli 2018 eine neue Besetzung: Mit der 59-jährigen Dr. med. Monika Lelgemann, MSc, ist eine Kämpferin für konsequenten Einsatz von evidenzbasierter Medizin im höchsten Gremium der Selbstverwaltung.

Lelgemann studierte zwischen 1978 und 1985 in Marburg und Göttingen Medizin. Die Fachärztin für Anästhesie gehörte 1998 zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Netzwerkes für Evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Von 2009 bis 2015 war sie im Vorstand, von 2011 bis 2013 Erste Vorsitzende. Am Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) leitete sie zwischen 2004 und 2006 den Bereich Evidenzbasierte Medizin und Leitlinien. 2009 promovierte sie in Köln mit dem Thema „Kritische Bewertung medizinischer Leitlinien/Eine Analyse und Diskussion der Ergebnisse des Deutschen Leitlinien-Clearingverfahrens“.

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Dann folgte der Wechsel zum Medizinischen Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung in Essen: Zwischen 2010 und 2014 leitete sie dort den Bereich Evidenzbasierte Medizin. In dieser Zeit entwickelte sie den Monitor für Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). 2014 ging sie nach Bremen zum Gesundheitsamt der Hansestadt. Zwischen März 2015 und Dezember 2016 leitete sie das Amt kommissarisch. Seit Juli 2018 hat sie ihren privaten Wohnsitz in Berlin, zum G-BA-Gebäude fährt sie mit dem Rad. Sie sitzt im G-BA den Unterausschüssen Methodenbewertung, Psychotherapie sowie Veranlasste Leistungen vor. Rebecca Beerheide

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