ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2018Elisabeth Pott: Ehemalige BZgA-Direktorin ist Unparteiische im G-BA

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Elisabeth Pott: Ehemalige BZgA-Direktorin ist Unparteiische im G-BA

Dtsch Arztebl 2018; 115(29-30): A-1397 / B-1175 / C-1167

Beerheide, Rebecca

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Elisabeth Pott, Foto: G-BA
Elisabeth Pott, Foto: G-BA

Zwei Themen begleiten Prof. Dr. med. Elisabeth Pott in ihrem Berufsleben: Prävention und gesundheitliche Aufklärung. Als die Ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen 1985 Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde, erlebte sie den Beginn der Aids-Erkrankungen sowie die anschließenden politischen und medizinischen Entwicklungen. Die BZgA-Aufklärungskampagnen der kommenden Jahrzehnte gestaltete sie mit. Ende 2015 ging sie in den Ruhestand, kurz danach übernahm sie ehrenamtlich den Vorsitz der Deutschen Aids-Stiftung.

Pott wurde im Januar 1949 in Bochum geboren, studierte Medizin von 1967 bis 1974 in Bonn und Kiel. Sie promovierte in der Pathologie im Jahr 1976 zum Thema „Die Untersuchung menschlicher Kopfhaare im Durchlicht, Auflicht-Fluorenszenzlicht und kurzwelligen UV-Licht“. Sie schloss eine Weiterbildung in Chirurgie an und wechselte 1978 ins Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung mit dem Schwerpunkt Gesundheitsversorgung und Prävention. 2007 wurde sie Honorarprofessorin in Hannover am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung. Zwischen 2011 und 2017 leitete sie den Bundesfachausschuss Gesundheit der FDP.

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Seit Juli 2018 ist sie unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA). Nominiert wurde Pott von den Vertretern der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser. Nun pendelt sie zwischen ihrem Wohnsitz Köln und dem neuen Dienstort Berlin. Rebecca Beerheide

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