ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2018Onkologie: Onlinetool für die Suche nach spezialisierten Bewegungstherapeuten

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Onkologie: Onlinetool für die Suche nach spezialisierten Bewegungstherapeuten

Dtsch Arztebl 2018; 115(29-30): A-1395

Kahl, Kristin

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Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com
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Krebspatientinnen und -patienten können mithilfe eines neuen Onlinetools spezialisierte Sport- und Physiotherapeuten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz finden. Das Angebot ist eingebettet in die Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln.

Die in der Karte aufgeführten Therapeuten haben alle die Fortbildung Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie abgeschlossen und sind im Besitz einer gültigen Lizenz. Die Fortbildung wird seit 2015 am CIO angeboten. Zu den Ausbildungsinhalten zählen unter anderem Grundlagenwissen über medizinische Therapiemaßnahmen in der Krebsbehandlung, mögliche Nebenwirkungen sowie geeignete Bewegungsprogramme.

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Während sich Patienten früher eher schonen und möglichst wenig Belastung aussetzen sollten, wird heute ein moderates Bewegungstraining als förderlich für die Verfassung beziehungsweise die Psyche von Krebserkrankten angesehen. Laut CIO zeigten Patienten, die sich vor und nach der Diagnose regelmäßig bewegt haben, eine bessere Prognose. „Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen legen darüber hinaus nahe, dass körperliche Aktivität bei bestimmten Krebsarten (unter anderem Brust-, Dickdarm und Prostatakrebs) das Risiko eines Rezidivs senken können“, heißt es auf der Webseite des CIO. Patienten könnten über ein moderates Ausdauertraining während einer Chemotherapie Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erschöpfung positiv beeinflussen oder durch sensomotorische Übungen beziehungsweise ein Vibrationstraining Symptome der Polyneuropathie lindern. kk

http://daebl.de/TS58/

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