ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2018Hodgkin-Lymphom beim erwachsenen Patienten

MEDIZIN: Klinische Leitlinie

Hodgkin-Lymphom beim erwachsenen Patienten

Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Clinical practice guideline: Hodgkin lymphoma in adults—diagnosis, treatment, and follow-up

Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 535-40; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0535

Bröckelmann, Paul J.; Eichenauer, Dennis A.; Jakob, Tina; Follmann, Markus; Engert, Andreas; Skoetz, Nicole

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Hintergrund: Das Hodgkin-Lymphom (HL) tritt mit einer Inzidenz von 2–3/100 000 Einwohnern auf und ist die häufigste Neoplasie bei jungen Erwachsenen. Eine risikoadaptierte Chemo- und Strahlentherapie ermöglicht meist eine Heilung, sodass die Reduktion therapieassoziierter Morbidität und Mortalität einen aktuellen Forschungsschwerpunkt darstellt.

Methode: Für die aktualisierte Leitlinie (DKH-Fördernummer 111778) wurden systematische Literaturrecherchen in medizinischen Datenbanken (MEDLINE, CENTRAL) und Leitliniendatenbanken (GIN) durchgeführt (Suchdatum: 01/2012 bis 06/2017).

Ergebnisse: Resultate aus 10 Metaanalysen, 89 randomisierten kontrollierten und 81 prospektiven oder retrospektiven Studien wurden ausgewertet. Die Positronen­emissions­tomo­graphie (PET) soll zur initialen Diagnostik und bei fortgeschrittenen Stadien zur Therapiesteuerung eingesetzt werden. In frühen Stadien werden zwei Zyklen ABVD (Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin) und eine „involved-site“ Strahlentherapie (IS-RT) mit 20 Gy empfohlen. Zur Therapie intermediärer Stadien werden zwei Zyklen BEACOPPeskaliert (Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison) + zwei Zyklen ABVD und 30 Gy IS-RT empfohlen. Bei fortgeschrittenen Stadien erfolgt nach zwei Zyklen BEACOPPeskaliert eine PET zur Therapiesteuerung mit Empfehlung von zwei weiteren Zyklen BEACOPPeskaliert bei PET-negativen und vier weiteren Zyklen bei PET-positiven Patienten sowie eine anschließende Radiotherapie PET-positiver Reste. Stadienübergreifend liegen die 5-Jahres-Überlebensraten bei 95 %. Im Rezidiv werden neben einer Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation auch zielgerichtete Substanzen wie Brentuximab Vedotin, Nivolumab oder Pembrolizumab eingesetzt.

Schlussfolgerung: Die sehr gute Langzeitprognose erfordert eine sorgfältige Abwägung der Therapieintensität und eine gründliche Nachsorge der Patienten, um therapieassoziierte Spätfolgen wie Zweitmalignome oder Organschäden zu erkennen.

LNSLNS

Das Hodgkin-Lymphom (HL) ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems mit einer jährlichen Inzidenz von zwei bis drei Fällen pro 100 000 Einwohner (1). Es ist die häufigste Tumorerkrankung bei jungen Erwachsenen und weist zwei Häufigkeitsgipfel auf: zwischen dem 20. und 30. sowie nach dem 55. Lebensjahr. Mit einer Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie werden 5-Jahres-Gesamtüberlebensraten von > 90 % erreicht, sodass derzeit die Reduktion der therapieassoziierten Morbidität und Mortalität im Vordergrund wissenschaftlicher Fragestellungen und klinischer Studien steht.

Die weltweit erste evidenz- und konsensbasierte S3-Leitlinie zum HL wurde 2013 publiziert (2). Im Zuge der erstmaligen Aktualisierung der S3-Leitlinie wurden relevante neue Daten und daraus resultierende Konsequenzen für die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge integriert. Dies betrifft unter anderem:

  • die Anwendung der Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT) zur Diagnostik und Stadieneinteilung sowie die Therapiesteuerung in fortgeschrittenen Stadien
  • die Rolle und Technik der Strahlentherapie in frühen und intermediären Stadien
  • die Therapieempfehlungen für Patienten in fortgeschrittenen Stadien und mit rezidivierter Erkrankung
  • die Durchführung der Nachsorge.

Methode

Leitlinienkonzept und -entwicklung

Diese aktualisierte S3-Leitlinie wurde von einer interdisziplinären Gruppe von Klinikern, Methodikern, Patientenvertretern und Vertretern von 18 medizinischen Fachgesellschaften (eSupplement) sowie der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG) entwickelt. Federführende Fachgesellschaft war die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Herausgeber das Leitlinienprogramm Onkologie, ein Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) (Förder-Nr.: 111778).

Im Anschluss an die Definition von Schlüsselfragen für patientenrelevante Endpunkte erfolgte eine systematische Literaturrecherche. Nach Prüfung der gefundenen Treffer auf Relevanz, wurden die Studien hinsichtlich der methodischen Qualität und des Verzerrungspotenzials bewertet und Daten extrahiert. Sofern Studien klinisch homogen waren, wurden die Effektschätzer für direkte Vergleiche mit dem Random-Effects-Modell zusammengefasst. Die Qualität der Evidenz (Vertrauen in die Effektschätzer) wurde – je nach vorab priorisiertem Endpunkt – mithilfe des GRADE-Ansatzes bewertet. Eine ausführliche Beschreibung der Methode ist im eMethodenteil zu finden. Die beteiligten Fachgesellschaften, Organisationen, Experten und Beteiligte sind im eSupplement aufgelistet. Die Empfehlungsgrade und das Vertrauen in die Evidenz je Endpunkt werden in der eTabelle wiedergegeben.

Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
eTabelle
Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
class="Zwischenzeile__">Ergebnisse

Die aktualisierten Literaturrecherchen führten zu 10 499 potenziell relevanten Referenzen. Von diesen wurden zehn systematische Reviews mit Metaanalysen, 89 randomisierte kontrollierte Studien und 81 prospektive oder retrospektive Studien zur Beantwortung der Schlüsselfragen herangezogen (Grafik). Insgesamt sind 14 Empfehlungen neu hinzugekommen, 77 wurden aktualisiert und 80 bestehen unverändert weiter fort.

Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz
Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz
Grafik
Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz

Die Langfassung, die Kurzfassung und der Leitlinienreport sind unter www.awmf.org und www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/ nachzulesen. Die aktualisierte Patientenleitlinie wird voraussichtlich im Herbst 2018 erscheinen.

Diagnostik und Stadieneinteilung

Das HL macht sich in der Regel durch eine schmerzlose Vergrößerung peripherer Lymphknoten bemerkbar. Zusätzlich können B-Symptome (ungewollter Gewichtsverlust > 10 % innerhalb von 6 Monaten; Fieber > 38 ° Celsius; Nachtschweiß) und weitere krankheitsassoziierte Symptome wie Alkoholschmerz oder Juckreiz auftreten. Über mehr als vier Wochen anhaltende oder zunehmende Lymphknotenschwellungen, deren Ätiologie nicht geklärt ist, sollen weiter abgeklärt werden (Expertenkonsens). Hierzu soll die Entnahme und histologische Aufarbeitung eines ganzen Lymphknotens erfolgen (Expertenkonsens).

Wird die Diagnose eines HL gestellt, soll diese durch einen Referenzpathologen bestätigt werden (Expertenkonsens). Die Ausbreitungsdiagnostik (PET/CT und Röntgen des Thorax) sowie Organfunktionsuntersuchungen und eventuell fertilitätserhaltende Maßnahmen sollen nach Diagnosestellung innerhalb von vier Wochen abgeschlossen sein (Expertenkonsens).

Auf eine Knochenmarkpunktion soll, sofern eine PET/CT durchgeführt wurde, verzichtet werden (Empfehlungsgrad: A) (3). Die Therapie des HL erfolgt stadienadaptiert. Für die Festlegung, ob ein frühes, intermediäres oder fortgeschrittenes HL vorliegt, ist neben dem klinischen Stadium gemäß Ann-Arbor-Klassifikation (Tabelle) das Vorhandensein verschiedener Risikofaktoren entscheidend, dazu zählen:

Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
Tabelle
Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
  • Mediastinal-Tumor ≥ 1/3 des maximalen Thorax-Querdurchmessers
  • Extranodalbefall
  • Befall von ≥ 3 Lymphknoten-Arealen
  • hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) ≥ 50 beziehungsweise 30 mm/h bei Patienten ohne beziehungsweise mit B-Symptomen.

Frühes Stadium

Bei Erstdiagnose eines HL im frühen Stadium sollen Patienten mit einer kombinierten Chemo- und Strahlentherapie behandelt werden (Empfehlungsgrad: A) (4). Nach zwei Zyklen ABVD (Doxorubicin, Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin; Empfehlungsgrad: A) (5, 6) soll eine „involved-site“ Strahlentherapie (IS-RT) mit 20 Gy appliziert werden (jeweils Empfehlungsgrad: A, 5- beziehungsweise 10-Jahres-Gesamtüberleben [OS] 96,6 % beziehungsweise 94 %) (5, 7). Eine PET/CT nach zwei Zyklen ABVD kann in Einzelfällen zur individuellen Therapiesteuerung durchgeführt werden, um zum Beispiel bei jungen Patientinnen mit mediastinalem oder axillärem Befall im Falle einer negativen PET/CT unter Inkaufnahme einer niedrigeren Tumorkontrolle auf eine konsolidierende Bestrahlung zu verzichten (Empfehlungsgrad: EK; PET/CT nicht Gegenstand des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkasse) (4, 8). Analog der britischen RAPID- und europäischen H10F-Studie ist dann eine konsolidierende Therapie mit 1–2 zusätzlichen Zyklen ABVD indiziert (9, 10). Sekundäre Neoplasien traten nach zwei Zyklen ABVD + 20 Gy „involved-field“(IF)-RT mit zehn Jahren Nachbeobachtungszeit mit einer erhöhten standardisierten Inzidenz von 2,1 auf und waren mit 2 % die häufigste Todesursache (11). Der aktuelle Stand zur Kostenübernahme einer PET/CT ist im Kasten wiedergegeben.

Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)
Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)
Kasten
Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)

Intermediäres Stadium

HL-Patienten im intermediären Stadium sollen eine Kombinationstherapie aus vier Zyklen Chemotherapie und einer lokalisierten RT erhalten (Empfehlungsgrad: A) (1113). In der HD14-Studie der Deutschen Hodgkin Studiengruppe wurde eine signifikant höhere Tumorkontrolle mit zwei ZyklenBEACOPPeskaliert (Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison) gefolgt von zwei Zyklen  ABVD („2 + 2“) gegenüber vier Zyklen  ABVD (5-Jahres-progressionsfreies-Überleben [PFS] 95,3 % versus 89,3 %; 5-Jahres-Gesamtüberleben [OS]: 97,2 % versus 96,8 %) bei vergleichbarer Akuttoxizität (WHO-Grad III/IV: Thrombozytopenie 21,9 %, Leukozytopenie: 79 %, Infektionen: 7,3 %, Nervensystem: 3,2 %) gezeigt. Patienten bis 60 Jahre sollten daher primär mit „2 + 2“ und bei Kontraindikationen oder Ablehnung von BEACOPPeskaliert mit vier Zyklen ABVD als nächstbeste Option behandelt werden (jeweils Empfehlungsgrad: B) (1114).

Nach Systemtherapie soll außerhalb von Studien eine konsolidierende IS-RT (Empfehlungsgrad konsolidierende Strahlentherapie: A; Empfehlungsgrad für IS- versus IF-RT: Empfehlungsgrad A) (4, 7) mit 30 Gy erfolgen (Empfehlungsgrad 30 Gy nach vier Zyklen ABVD: A, Empfehlungsgrad 30 Gy nach „2 + 2“: B) (11, 12).

Außerhalb von Studien sollte nicht aufgrund eines PET/CT-Ergebnisses vom Therapiestandard abgewichen werden (Empfehlungsgrad: B, PET/CT nicht Gegenstand des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkasse) (8).

In Einzelfällen kann analog zu der Empfehlung für Patienten in frühen Stadien bei negativer PET/CT nach Systemtherapie ein Verzicht der konsolidierenden IS-RT unter Berücksichtigung des individuellen Risikos für RT-assoziierte Morbidität gegenüber einem erhöhten Rezidivrisiko erwogen werden (9, 10).

Fortgeschrittenes Stadium

Patienten mit fortgeschrittenem HL, die ≤ 60 Jahre alt sind, sollen eine Chemotherapie mit BEACOPPeskaliert gefolgt von einer 30-Gy-Bestrahlung von im Anschluss an die Chemotherapie PET-positiven Restlymphomen ≥ 1,5 cm erhalten (Empfehlungsgrad: A) (15, 16). Die Gesamtzahl der Chemotherapie-Zyklen hängt vom frühen Ansprechen nach zwei Zyklen BEACOPPeskaliert ab. Patienten, die zu diesem Zeitpunkt in der PET/CT bereits eine komplette metabolische Remission zeigen, sollen mit insgesamt vier Zyklen BEACOPPeskaliert behandelt werden (5-Jahres-PFS: 92,2 %; 5-Jahres-OS: 97,7 %). Patienten, die in der PET/CT noch keine metabolische Remission erreicht haben, sollen insgesamt sechs Zyklen BEACOPPeskaliert erhalten (5-Jahres-PFS: 88,3 %; 5-Jahres-OS: 95,5 %) (Empfehlungsgrad: A) (17).

Patienten, die > 60 Jahre alt sind, sollten aufgrund der in dieser Altersgruppe erhöhten Rate an schweren Toxizitäten keine Chemotherapie mit BEACOPP-basierten Protokollen erhalten (therapieassoziierte Mortalität: 14,3 % bei Patienten > 60 Jahre versus 0,7–3,8 % bei Patienten < 60 Jahre [Expertenkonsens]) (18, 19). Sofern keine Kontraindikationen gegen eine Polychemotherapie bestehen, sollten sie mit zwei Zyklen ABVD gefolgt von vier bis sechs Zyklen AVD (Doxorubicin, Vinblastin und Dacarbazin) sowie einer lokalisierten 30 Gy Strahlentherapie von Restlymphomen ≥ 1,5 cm behandelt werden (19, 20). Alternativ ist eine Therapie mit sechs bis acht Zyklen PVAG (Prednison, Vinblastin, Doxorubicin und Gemcitabine) gefolgt von einer lokalisierten 30 Gy Strahlentherapie von Restlymphomen ≥ 1,5 cm möglich (Expertenkonsens) (21).

Nodulär Lymphozyten-prädominantes Hodgkin-Lymphom

Das nodulär Lymphozyten-prädominante HL (NLPHL) macht etwa 5 % aller HL aus. Es zeigt in der Regel eine langsamere Progredienz als das klassische HL (cHL), wird meist in frühen Stadien diagnostiziert und die malignen Zellen sind durch eine obligate Expression von CD20 bei CD30-Negativität charakterisiert (22).

Patienten mit einem NLPHL im Stadium IA ohne Risikofaktoren sollen ausschließlich bestrahlt werden. Mit einer alleinigen 30-Gy-IF-RT werden hohe PFS- und OS-Raten erreicht (8-Jahres PFS: 91,9 %; 8-Jahres OS: 99 %) (23). In Anlehnung an die Empfehlungen der International Lymphoma Radiation Oncology Group (ILROG) sollte jedoch keine IF-RT, sondern eine IS-RT ad 30 Gy erfolgen (Expertenkonsens) (7). Patienten, die nicht im Stadium IA ohne Risikofaktoren diagnostiziert werden, sollen analog zum cHL behandelt werden (Expertenkonsens).

Patienten mit histologisch gesichertem Rezidiv eines NLPHL können mit der Standardtherapie beim rezidivierten cHL bestehend aus einer Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT) therapiert werden (24). Alternativ können unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Vortherapien, Stadium im Rezidiv und Zeitintervall zwischen Erstlinientherapie und Diagnose des Rezidivs weitere Therapiemodalitäten wie die Gabe eines anti-CD20-Antikörpers, eine konventionelle Chemotherapie oder eine Strahlentherapie eingesetzt werden (Expertenkonsens) (25).

Rezidiviertes oder refraktäres Hodgkin-Lymphom

Abhängig von der Risikogruppe und dem Therapiekonzept tritt bei bis zu 20 % der HL-Patienten ein primärer Progress oder ein Rezidiv auf. Diese Patienten sollen im Alter ≤ 60 Jahre eine Hochdosis-Chemotherapie mi BEAM (Carmustin, Etoposid, Cytarabin und Melphalan) und ASCT erhalten (3-Jahres-„ freedom-from-treatment-failure“): 55 % mit ASCT versus 34 % ohne ASCT; Empfehlungsgrad: A) (26). Als Salvage-Therapie sollten zuvor zwei Zyklen DHAP (Dexamethason, Hochdosis-Cytarabin und Cisplatin; Ansprechrate: 89 %, WHO-Grad III/IV Toxizität: 48 %; Empfehlungsgrad B) verabreicht werden. Anschließend soll eine PET/CT zur Beurteilung des Ansprechens und des Risikoprofils durchgeführt werden (Empfehlungsgrad: A) (27). Patienten mit Hochrisiko-Rezidiv sollten eine Konsolidierungstherapie (Doppelhochdosis und/oder Brentuximab Vedotin) sowie eine konsolidierende Strahlentherapie erhalten (Empfehlungsgrad: B) (28, 29).

Bei gutem Allgemeinzustand können auch Patienten > 60 Jahre mit einer Hochdosis-Chemotherapie und ASCT behandelt werden (Expertenkonsens). Patienten, die nicht für eine ASCT in Frage kommen, sollen mit Brentuximab Vedotin, Chemotherapie oder Strahlentherapie therapiert werden (Empfehlungsgrad: A).

Patienten mit Rezidiv nach ASCT sollten eine Therapie mit Brentuximab Vedotin erhalten (Ansprechrate 75 %, WHO-Grad III/IV 55 %, Empfehlungsgrad: B) (30). Bei erneutem Rezidiv nach Brentuximab Vedotin sollte eine Therapie mit einem für diese Situation zugelassenen anti-PD1-Antikörper (Nivolumab oder Pembrolizumab) erfolgen (Ansprechraten: 66,3 % beziehungsweise 69 %, WHO-Grad III/IV Toxizität: 5 % beziehungsweise 2,4 %, Empfehlungsgrad: B) (31, 32).

Aufgrund einer hohen behandlungsassoziierten Mortalität sollen Patienten mit rezidiviertem HL nicht mit einer myeloablativen allogenen Stammzelltransplantation behandelt werden (Empfehlungsgrad: A). In Einzelfällen kann bei Rezidiv nach ASCT, gutem Allgemeinzustand sowie Erreichen einer partiellen Remission auf die letzte Systemtherapie eine allogene Stammzelltransplantation nach dosisreduzierter (nichtmyeloablativer) Konditionierung erfolgen (Empfehlungsgrad: 0) (33). Hierbei können neben passenden Geschwister- oder nichtverwandten Spendern auch haploidente oder Nabelschnurstammzellen eingesetzt werden (Empfehlungsgrad: 0).

Nachsorge

HL-Patienten sollen regelmäßig eine Nachsorge bekommen. Im ersten Jahr nach Therapie soll die Nachsorge alle 3 Monate, zwischen dem zweiten und vierten Jahr alle 6 Monate und ab dem fünften Jahr alle 12 Monate erfolgen. Jede Nachsorge soll die Erhebung der Anamnese, eine körperliche Untersuchung sowie die Bestimmung des Blutbilds beinhalten (Expertenkonsens). Eine radiologische Bildgebung sollte bei asymptomatischen Patienten, bei denen nach Abschluss der Therapie eine Remission des HL dokumentiert wurde, nicht standardmäßig durchgeführt werden (Empfehlungsgrad: B). Besteht der Verdacht auf das Vorliegen eines Rezidivs, soll dieser durch eine adäquate radiologische Bildgebung erhärtet und durch eine Biopsie bestätigt werden (Expertenkonsens).

Bei Patienten, die mit einer Chemo- und/oder Strahlentherapie behandelt wurden, besteht das Risiko für das Auftreten von Zweitmalignomen (kumulative Inzidenz an Zweitmalignomen nach 40 Jahren bei 3 905 Patienten, die zwischen 1965 und 2000 wegen eines HL behandelt wurden: 48,5 % versus erwartete Malignom-Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung: 19 % [34]) und anderen therapieassoziierten Spätfolgen (20, 3438). Daher sollen sie dazu angehalten werden, die im Rahmen der Krebsfrüherkennung empfohlenen Untersuchungen wahrzunehmen (Expertenkonsens). Ein intensiviertes Mammakarzinom-Screening wird bei Patientinnen empfohlen, die im Alter von < 30 Jahren eine axilläre und/oder thorakale Strahlentherapie hatten oder bei denen ungewöhnlich große Felder bestrahlt wurden. Das intensivierte Screening sollte acht Jahre nach Abschluss der Therapie, jedoch nicht vor dem 25. Lebensjahr beginnen. Es sollte neben der halbjährlichen Tastuntersuchung und einer Sonographie einmal jährlich eine Kernspintomographie beinhalten (Empfehlungsgrad: B).

Symptome, die auf therapieassoziierte Spätfolgen hindeuten, sollen im Rahmen der Nachsorge erfragt werden (Empfehlungsgrad: A). Bei asymptomatischen Patienten, die entweder eine Anthrazyklin-haltige Chemotherapie oder eine mediastinale Strahlentherapie mit einer Dosis ≥ 20 Gy erhalten haben, sollten nach zehn Jahren ein EKG, eine Echokardiographie sowie eine Untersuchung hinsichtlich des Vorliegens einer koronaren Herzerkrankung (standardisiertes Mortalitätsrisiko für das Auftreten eines tödlichen Myokardinfarkts nach alleiniger Chemotherapie mit ABVD: 7,8 [39]) durchgeführt werden (Empfehlungsgrad: B).

Bei asymptomatischen Patienten, die eine Anthrazyklin-haltige Chemotherapie und eine mediastinale Strahlentherapie mit einer Dosis ≥ 20 Gy erhalten haben, sollten bereits nach fünf Jahren ein EKG und eine Echokardiographie vorgenommen werden, nach zehn Jahren sollte eine Untersuchung hinsichtlich des Vorliegens einer koronaren Herzerkrankung („standardized mortality ratio“ für das Auftreten eines tödlichen Myokardinfarkts nach einer Chemotherapie mit ABVD in Kombination mit einer supradiaphragmalen Bestrahlung: 12,1 [18] [Expertenkonsens]) erfolgen. Der TSH-Wert (TSH, Thyreoidea-stimulierendes Hormon) soll bei Patienten, die im Bereich der Schilddrüse bestrahlt wurden, einmal jährlich bestimmt werden (Risiko für eine Schilddrüsenfunktionsstörung bei 1 677 Patienten nach 20 Jahren: 52 % [40] [Empfehlungsgrad: A]).

Bei Patienten, die eine Bleomycin-haltige Chemotherapie erhalten haben und/oder mediastinal oder pulmonal bestrahlt wurden, sollte zwölf Monate nach Abschluss der Therapie eine Lungenfunktionsprüfung inklusive Bestimmung der Diffusionskapazität durchgeführt werde (Empfehlungsgrad: B). Besteht der Verdacht auf eine gonadale Schädigung, sollte dieser fachärztlich abgeklärt werden (Empfehlungsgrad: B). Patienten, die eine Fatigue-Symptomatik berichten, sollten an einen mit diesem Krankheitsbild erfahrenen Arzt oder Psychologen überwiesen werden (Expertenkonsens).

Resümee

Die aktualisierte evidenz- und konsensbasierte S3-Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des HL beinhaltet im Vergleich zur Vorversion aus dem Jahr 2013 zahlreiche Änderungen und Neuerungen. Insbesondere kommt der PET/CT in der Diagnostik und Therapiesteuerung eine stärkere Bedeutung als bisher zu. Diesbezüglich besteht allerdings noch weiterer Forschungsbedarf.

Zur Behandlung von Patienten mit mehrfach rezidiviertem HL sind in den letzten Jahren auf dem Boden der Ergebnisse prospektiver Studien mehrere Substanzen zugelassen worden. Vor dem Hintergrund der guten Langzeitprognose spielt die Nachsorge eine wichtige Rolle. Auch hierzu sind Ergebnisse weiterer Forschung wünschenswert.

Interessenkonflikt

Dr. Bröckelmann erhielt Honorare für eine Beratertätigkeit von der Firma Takeda. Er bekam Reisekosten- und Kongressgebührenerstattung von den Firmen Bristol-Myers Squibb und Takeda. Für Vorträge wurde er honoriert von der Firma Bristol-Myers Squibb. Studienunterstützung (Drittmittel) erhielt er von den Firmen Bristol-Myers Squibb und Takeda.

Prof. Engert wurde für Beratertätigkeit honoriert von den Firmen Takeda und BMS. Er bekam Reisekosten- und Kongressgebührenerstattung von den Firmen Takeda und BMS. Votragshonorare erhielt er von den Firmen Takeda, BMS und MSD. Sudienunterstützung wurde ihm zuteil von den Firmen Takeda, BMS und Affimed Therapeutics.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 13. 3. 2018, revidierte Fassung angenommen: 26. 4. 2018

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Nicole Skoetz
Klinik I für Innere Medizin, Universitätsklinikum Köln
Kerpener Straße 62, 50937 Köln
nicole.skoetz@uk-koeln.de

Zitierweise
Bröckelmann PJ, Eichenauer DA, Jakob T, Follmann M, Engert A, Skoetz N: Clinical practice guideline: Hodgkin lymphoma in adults—diagnosis, treatment, and follow-up. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 535–40. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0535

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit3118 oder über QR-Code

eMethodenteil, eSupplement, eTabelle:
www.aerzteblatt.de/18m0535 oder über QR-Code

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(last accessed 11 April 2018).
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* Die beiden Autoren teilen sich die Erstautorenschaft.
Klinik I für Innere Medizin, Universitätsklinikum Köln: Dr. med. Paul J. Bröckelmann, Dr. med. Dennis A. Eichenauer, Tina Jakob MSc, Prof. Dr. med. Andreas Engert, PD Dr. med. Nicole Skoetz
Deutsche Hodgkin Studien Gruppe (GHSG), Universitätsklinikum Köln: Dr. med. Paul J. Bröckelmann, Dr. med. Dennis A. Eichenauer, Prof. Dr. med. Andreas Engert
Evidenzbasierte Onkologie, Universitätsklinikum Köln: Tina Jakob MSc, PD Dr. med. Nicole Skoetz
Leitlinienprogramm Onkologie, Deutsche Krebsgesellschaft, Berlin: Dr. med. Markus Follmann MPH MSc
Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz
Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz
Grafik
Darstellung der Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken MEDLINE und CENTRAL und der Auswahl der für die Leitlinie relevanten Evidenz
Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)
Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)
Kasten
Kostenübernahme Positronenemissions- und Computertomographie (PET/CT)
Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
Tabelle
Ann-Arbor-Klassifikation zur Stadieneinteilung des Hodgkin-Lymphom
Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
eTabelle
Empfehlungsgrade und Qualität der Evidenz
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