ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2018Sara Yvonne Brucker: Nachwuchsförderung im Fokus

PERSONALIEN

Sara Yvonne Brucker: Nachwuchsförderung im Fokus

Dtsch Arztebl 2018; 115(31-32): A-1447 / B-1221 / C-1213

Spielberg, Petra

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Sara Yvonne Brucker, Foto: Deutsche Gesellschaft für Senologie
Sara Yvonne Brucker, Foto: Deutsche Gesellschaft für Senologie

Neue Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) ist Prof. Dr. med. Sara Yvonne Brucker. Damit hat die Gesellschaft, die sich mit der Gesundheit der weiblichen Brust beschäftigt, seit Langem wieder eine Frau an ihrer Spitze. Sie wolle, dass die DGS die interdisziplinäre Kompetenz des Fachs nutze und Wissenschaft und Fortbildung sowie Weiterbildung und Förderung verbinde, sagt Brucker. Dabei dürften die Senologen nicht den Blick dafür verlieren, dass sie Ärzte seien. „Arzt sein bedeutet mehr als nur evidenz- oder leitliniengesteuerte Medizin durchzuführen, es beinhaltet die ärztliche Heilkunst“, meint die 44-Jährige. Ein zentraler Aspekt ihrer Amtszeit soll die Nachwuchsförderung werden. Darüber hinaus will Brucker den internationalen Impact der Zeitschrift „Senologie“ weiter ausbauen. Unter ihrer Leitung ist diese bereits zum offiziellen Publikationsorgan aller drei deutschsprachigen senologischen Fachgesellschaften geworden.

Brucker studierte Humanmedizin in Freiburg und Paris. Ihre Habilitation im Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe erfolgte im Jahr 2009 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Zu der Zeit war sie bereits als geschäftsführende Oberärztin der Universitäts-Frauenklinik Tübingen tätig. Seit 2010 leitet Brucker das Zentrum für seltene genitale Fehlbildungen im Zentrum für seltene Erkrankungen in Tübingen. Seit 2014 ist sie außerdem Ärztliche Direktorin des Forschungsinstituts für Frauengesundheit am Department für Frauengesundheit an der Universität Tübingen. Petra Spielberg

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema