ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2018Veit Wambach: Ausgezeichneter Einsatz für Arztnetze

PERSONALIEN

Veit Wambach: Ausgezeichneter Einsatz für Arztnetze

Dtsch Arztebl 2018; 115(31-32): A-1447 / B-1221 / C-1213

Osterloh, Falk

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Veit Wambach, Foto: c. pietschmann
Veit Wambach, Foto: c. pietschmann

Das Praxisnetz Nürnberg Nord war eines der ersten Arztnetze, die in Deutschland entstanden sind. Einer seiner Mitbegründer war Dr. med. Veit Wambach (60). 21 Jahre ist das jetzt her. Dass sich die Arztnetze seither enorm weiterentwickelt haben, ist auch und gerade Wambach zu verdanken. Für seine Arbeit wurde er jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Veit Wambach ist seit 1987 als Facharzt für Allgemeinmedizin in Nürnberg niedergelassen, seit 1993 führt er zusammen mit seiner Frau eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis. Seit 1997 ist er Vorsitzender des Praxisnetzes Nürnberg Nord, seit 2005 zudem Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz (QuE), einer Genossenschaft, die aus dem Netz hervorgegangen ist. Auch berufspolitisch engagiert sich Wambach, unter anderem als Delegierter der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer und als stellvertretender Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes.

Anzeige

Wambach verfolgt sein Ziel der Aufwertung von Arztnetzen seit vielen Jahren mit Beharrlichkeit – seit 2011 auch als Vorsitzender der Agentur deutscher Arztnetze. Und das mit großem Erfolg. Mit seiner ruhigen Art hat er – hart in der Sache und versöhnlich im Ton – erreicht, was vielfach von der Selbstverwaltung gefordert wird: aus der Ärzteschaft heraus die Qualität der Patientenversorgung mit handfesten und innovativen Ideen zu verbessern. Und das ohne viel Trara. Das Bundesverdienstkreuz dürfte er als weiteren Ansporn für seine Arbeit betrachten. Denn es bleibt noch manches zu tun. Sein nächstes Ziel ist es, dass Arztnetze selbst Ärzte anstellen können. Falk Osterloh

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema