ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2018Onkologie: S3-Leitlinie Kehlkopfkrebs zur Kommentierung freigegeben

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Onkologie: S3-Leitlinie Kehlkopfkrebs zur Kommentierung freigegeben

Dtsch Arztebl 2018; 115(31-32): A-1451 / B-1225 / C-1217

Hillienhof, Arne

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Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben eine neue S3-Leitlinie Larynxkarzinom vorgestellt. Experten, Betroffene und Interessierte sind eingeladen, bis zum 25. August Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise zu der Leitlinie abzugeben.

Mit der neuen Leitlinie sollen Ärzte die optimale Behandlungsstrategie finden. Foto: picture alliance
Mit der neuen Leitlinie sollen Ärzte die optimale Behandlungsstrategie finden. Foto: picture alliance

Die neue Leitlinie ist im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie erschienen. 33 Fachexperten aus 21 Fachgesellschaften und Organisationen haben sich an der Arbeit beteiligt. Federführend war die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Die Versorgung des Larynxkarzinoms erfolgt laut den Herausgebern bislang immer noch sehr unterschiedlich. Die neue Leitlinie soll Ärzte dabei unterstützen, für jeweils individuelle Fälle die optimale Behandlungsstrategie zu finden. Die neue Leitlinie enthält dafür 119 Empfehlungen zum Versorgungsspektrum des Larynxkarzinoms.

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Das Larynxkarzinom ist die dritthäufigste Krebsart im Kopf-Hals-Bereich. In Deutschland erkranken laut dem Robert Koch-Institut jährlich etwa 3 600 Männer und 500 Frauen an einem Kehlkopfkarzinom.

Die AWMF, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben das Leitlinienprogramm Onkologie im Jahr 2008 gestartet. Es soll die Entwicklung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie fördern. An den Leitlinien arbeiten grundsätzlich multidisziplinär besetzte Fachgruppen zusammen mit Patientenvertretern. Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 22 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. hil

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