ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2018Christof Mittmann: Engagiert für die Freiberuflichkeit

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Christof Mittmann: Engagiert für die Freiberuflichkeit

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1497 / B-1259 / C-1251

Osterloh, Falk

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Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS Verband) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Ende Juni wurde der in Münster niedergelassene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Christof Mittmann, in dieses Amt gewählt. Er folgt auf Dr. med. Jochen-Michael Schäfer, der es für 18 Jahre innehatte.

Die erste Privatärztliche Verrechnungsstelle wurde 1922 gegründet, um Ärzten die Abrechnung privatärztlicher Leistungen abzunehmen, 1952 folgte der PVS Verband auf Bundesebene, der seither die Interessen der regionalen Verrechnungsstellen vertritt. Mittmann betont den politischen Auftrag des Verbandes: „Mit großer Sorge beobachte ich, dass die ärztliche Freiberuflichkeit Gefahr läuft, untergraben zu werden“, sagt er zum Deutschen Ärzteblatt. Den Kassenärztlichen Vereinigungen würden vom Gesetzgeber mehr und mehr Steuerungsaufgaben übertragen, die sie von ihrer eigentlichen Zielsetzung wegführten. „Wir sehen uns in der Pflicht, für Honorargerechtigkeit und Freiberuflichkeit einzutreten“, betont Mittmann. „Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen ist das wichtiger denn je.“

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Berufspolitisch engagiert ist Mittmann auch als Vorsitzender der Facharztinitiative Münster oder zwischen 2010 und 2015 als Mitwirkender in dem Aktionsbündnis „Schmerzfreie Stadt Münster“. Wie bringt er das alles unter einen Hut? „Wir haben in meiner Praxis ein gut eingespieltes Team, das schafft einige Freiräume“, sagt er. Außerdem arbeitet er „wirklich gern“. Und wenn er doch einmal entspannen muss, warten schon seine beiden Hunde auf ihn.

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