ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2018Künstliche Befruchtung: Hessen unterstützt vierten Behandlungszyklus

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Künstliche Befruchtung: Hessen unterstützt vierten Behandlungszyklus

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1456 / B-1230 / C-1222

Hillienhof, Arne; KNA

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Für den vierten Versuch einer künstlichen Befruchtung werden bisher grundsätzlich keine Kosten erstattet. Foto: picture alliance
Für den vierten Versuch einer künstlichen Befruchtung werden bisher grundsätzlich keine Kosten erstattet. Foto: picture alliance

Hessen will ungewollt kinderlose Paare bei einem möglichen vierten Versuch einer künstlichen Befruchtung unterstützen. Persönliche finanzielle Möglichkeiten sollten nicht über die Erfüllung des Kinderwunsches entscheiden dürfen, erklärte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Der Landesregierung sei es „ein wichtiges Anliegen“, ungewollt kinderlosen Paaren umfassend und nachhaltig zu helfen und die „Kinder- und Familienfreundlichkeit“ im Land voranzubringen. Das hessische Sozialministerium werde daher „den vierten Behandlungszyklus finanziell unterstützen“ und habe dafür eine entsprechende Förderrichtlinie erarbeitet. Demnach übernimmt das Land Hessen gemeinsam mit dem Bund 75 Prozent der Kosten des vierten Versuchs einer künstlichen Befruchtung bis zu einer Höhe von maximal 3 300 Euro. In Deutschland übernehmen derzeit alle Krankenkassen für den ersten bis dritten Versuch 50 Prozent der Behandlungskosten der künstlichen Befruchtung. Zum Teil tragen Kassen auch 100 Prozent der Behandlungskosten.

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