ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2018Matthias Anthuber: Vom Handball zur Transplantationschirurgie

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Matthias Anthuber: Vom Handball zur Transplantationschirurgie

Dtsch Arztebl 2018; 115(33-34): A-1497 / B-1259 / C-1251

Spielberg, Petra

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Foto: Klinikum Augsburg
Foto: Klinikum Augsburg

Prof. Dr. med. Matthias Anthuber ist neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) für das Jahr 2018/2019. Die Chirurgie als medizinische Disziplin fasziniere ihn schon von Jugend an, weil sie dem Arzt die Möglichkeit eröffne, einem Patienten durch eine maßgeschneiderte Operation wieder zur Gesundheit zu verhelfen, erklärt der Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie im Klinikum Augsburg. Den Posten bekleidet er seit 2004. Er ist zudem stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums und Leiter des Transplantationszentrums. Einen Schwerpunkt bilden dort Nierentransplantationen, mit denen sich Anthuber bereits seit mehr als 30 Jahren beschäftigt.

Vor seiner medizinischen Karriere war der heute 59-Jährige als Handballspieler aktiv. Er spielte für mehrere Bundesligavereine und die Handballnationalmannschaft. Nicht von ungefähr promovierte er über Einfach- und Wahlreaktionen bei Handballspielern und Nichtsportlern an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er von 1979 bis 1985 Medizin studierte und auch seine Facharztweiterbildung abschloss. 2005 wurde Anthuber dort zum Außerplanmäßigen Professor ernannt. Das von ihm gewählte Motto des 136. Kongresses der DGCH, der Ende März 2019 stattfindet, lautet: „Volle Kraft voraus – mit Herz, Hand und Verstand“. „Parallel zur erfolgreichen Spezialisierung der Chirurgie sollten wir den ganzheitlichen Zugang zu unseren Patienten nicht aus dem Auge verlieren“, sagt der Chirurg.

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