ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2018Tattoo: Laserentfernung soll Fachärzten vorbehalten bleiben

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Tattoo: Laserentfernung soll Fachärzten vorbehalten bleiben

afp; Maybaum, Thorsten

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Bei der Tattooentfernung sieht die Bundesregierung eine Regelungslücke. Foto: dpa
Bei der Tattooentfernung sieht die Bundesregierung eine Regelungslücke. Foto: dpa

Tattooentfernungen mittels eines Lasers sollen künftig nur noch von Fachärzten vorgenommen werden dürfen. Eine entsprechende Verordnung zur Modernisierung des Strahlenschutzrechts soll Anfang 2019 in Kraft treten. Zunächst soll eine Übergangsfrist gelten. Die Bundesregierung begründet die Novelle damit, dass es bei solchen Laseranwendungen „erhebliche gesundheitliche Risiken für die zu behandelnden Personen“ gebe, wie eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums kürzlich erklärte. Deswegen sei „fachärztliche Expertise“ notwendig. Das gelte auch bei Laseranwendungen aus kosmetischen Gründen, wie es hieß. Die Bundesregierung will zugleich mit der Neuerung eine Regelungslücke schließen, weil diese Strahlungsquellen derzeit von jeder Person gewerblich eingesetzt werden dürften, ohne dass eine besondere Qualifikation erforderlich sei. Das Bundesumweltministerium verwies unter anderem auf Empfehlungen der Strahlenschutzkommission. Bei der Entfernung einer Tätowierung mit einem Laser werden die Farbteilchen des Tattoos in winzige Partikel zerbrochen, die dann vom Körper abtransportiert werden. Allerdings können beim Lasereinsatz giftige Spaltprodukte entstehen. Außerdem gibt es das Risiko von Verbrennungen, Pigmentstörungen und allergischen Reaktionen.

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