ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2018Besondere Versorgungsformen: Qualitätsverträge zwischen Kassen und Kliniken möglich

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Besondere Versorgungsformen: Qualitätsverträge zwischen Kassen und Kliniken möglich

Dtsch Arztebl 2018; 115(35-36): A-1516 / B-1278 / C-1270

KNA; Maybaum, Thorsten

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Für die endoprothetische Gelenkversorgung können Krankenkassen und Krankenhäuser jetzt Qualitätsverträge abschließen. Foto: picture alliance
Für die endoprothetische Gelenkversorgung können Krankenkassen und Krankenhäuser jetzt Qualitätsverträge abschließen. Foto: picture alliance

Krankenkassen und Krankenhäuser können jetzt Qualitätsverträge schließen, um die Versorgung von Patienten zu verbessern. Auf entsprechende Rahmenbedingungen haben sich GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) verständigt. Zu den vier zunächst vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) ausgewählten Leistungsbereichen gehören die endoprothetische Gelenkversorgung, Prävention des postoperativen Delirs bei der Versorgung von älteren Patienten, Respiratorentwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten und die Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen im Krankenhaus. Das Krankenhausstrukturgesetz sieht vor, dass Kassen und Krankenhäuser Qualitätsverträge abschließen können, um besondere Versorgungsformen anzuwenden und zu finanzieren. Eine wissenschaftliche Untersuchung soll klären, ob damit eine Weiterentwicklung der Qualität in den Kliniken einhergeht. kna/may

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