ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1996EBM: EBM ist gescheitert

SPEKTRUM: Leserbriefe

EBM: EBM ist gescheitert

Mehlen, J.

Zu den Beiträgen "Mit Praxisbudgets zum stabilen Punktwert" von Josef Maus in Heft 21/1996 und "Wir brauchen endlich wieder Ruhe in unserem Arbeitsalltag" von Dr. med. Winfried Schorre in Heft 22/1996:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Überschrift des Leitartikels ist noch eine Verheißung, der Inhalt schlicht "warme Luft"! Nach nur wenigen Monaten ist der EBM gescheitert. Aber keine Angst, die "Große Tarifkommission" wird es schon richten. Doch halt, wir Ärzte haben ja eine solche Institution gar nicht. Was also ist zu tun?
Dabei hätte man es durchaus vorher wissen können, wie die vorhandenen Mittel an die knapp 111 000 Ärzte zu verteilen wären. Oder – anders gefragt – wieso ist man denn jetzt soviel schlauer? Absolut hört sich ja auch ein Betrag von 150 000 DM vor Steuern gar nicht mal so schlecht an, solange man nicht die Wochenarbeitszeit berücksichtigt. Oder hängt die Mehrzahl der Ärzte nach 38,5 Stunden den Kittel an die Wand? Auch unkritischsten Bevölkerungsschichten dürfte bekannt sein, daß eine gute Medizin auch ihren fairen Preis hat. Mit 50 EBM-Punkten zu 5,?? Pfennig ist das bestimmt nicht zu machen.
Wolfgang J. Mehlen, Schweigelstraße 13, 53359 Rheinbach
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote