SPEKTRUM: Leserbriefe

EBM: Endlich handeln

Zapf, M.

Zu den Beiträgen "Mit Praxisbudgets zum stabilen Punktwert" von Josef Maus in Heft 21/1996 und "Wir brauchen endlich wieder Ruhe in unserem Arbeitsalltag" von Dr. med. Winfried Schorre in Heft 22/1996:
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LNSLNS Die Berechnungen entsprechen leider nicht der Wirklichkeit. Alleine durch den Chipkartentourismus und Ringüberweisungen unter Kollegen entstehen höhere Fallzahlen pro Praxis, so daß es bei einem gedeckelten Honorartopf zwangsläufig zu Honorarverlusten kommt.
Unser Gesundheitssystem kann nur noch funktionieren, wenn jeder Kranke "einen" Krankenschein pro Quartal erhält und der Zugang zu mehreren Ärzten nur mit Überweisungsscheinen unter Mitteilung der bisher erhobenen Befunde möglich ist. Patienten, die ohne Überweisung mehrere Ärzte konsultieren, sollten zum Beispiel 10 Prozent der Kosten selbst tragen.
Auch Demokratie und Freiheit müssen in einer Solidaritätsgemeinschaft ihre Grenzen haben, sonst wird daraus schnell Anarchie, gerade in unserer Egoistengesellschaft.
Die Reformen im Gesundheitswesen können erst dann wirksam durchgesetzt werden, wenn mit dem "Reden, ohne etwas zu sagen" endlich aufgehört wird und endlich gehandelt wird!
Dr. med. Sigurd M. Zapf, Schmiederstraße 26, 97941 Tauberbischofsheim

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