ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenNeurologie 1/2018Familienplanung bei MS: Frauen aktiv ansprechen

Supplement: Perspektiven der Neurologie

Familienplanung bei MS: Frauen aktiv ansprechen

Dtsch Arztebl 2018; 115(37): [34]

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Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) sollten in regelmäßigen Abständen auch auf ihre Familienplanung angesprochen werden. Dabei sollte man versuchen, den Frauen Ängste vor einer Schwangerschaft zu nehmen, sie umfassend über die Faktenlage und darüber, was sie in puncto MS und Schwangerschaft wissen sollten, aufzuklären. Der Neurologe sollte den Patientinnen die Sicherheit geben, dass er sie während der Schwangerschaft und auch darüber hinaus begleiten wird. „Sie leben Ihr Leben, wir kümmern uns um die MS – diese Botschaft sollten wir Neurologen den Frauen vermitteln“, sagt Dr. Birte Elias-Hamp, Hamburg. Der einzige Wirkstoff, der bei einem aktuellen Kinderwunsch aktiv und nachweisbar eliminiert werden kann, ist Teriflunomid (Aubagio). Zwar ist der Wirkstoff in der Schwangerschaft kontraindiziert, er kann jedoch in einem beschleunigten Eliminationsverfahren nachweisbar eliminiert werden, so dass ein zeitnaher Kinderwunsch realisierbar ist.

Quelle: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, www.sanofigenzyme.de

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