ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2018Jörg Fegert: Einsatz für eine Kindheit ohne Gewalt

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Jörg Fegert: Einsatz für eine Kindheit ohne Gewalt

Dtsch Arztebl 2018; 115(37): A-1605 / B-1355 / C-1343

Bühring, Petra

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Jörg Fegert, Foto: dpa
Jörg Fegert, Foto: dpa

Kein Fachjournalist kommt an ihm vorbei: Bei Recherchen zu den Themen Kinderschutz, sexueller Kindesmissbrauch, traumatisierte Kinder und psychiatrische Versorgung steht am Ende immer Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert (61). Der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm macht sich seit Jahren für betroffene Kinder und Jugendliche auf politischer Ebene stark und schafft es zudem, potenzielle Akteure miteinander zu vernetzen. Mit unermüdlichem wissenschaftlichen Engagement forscht er zudem zu den relevanten Themen. Dafür wurde dem Kinder- und Jugendpsychiater Mitte Juli von der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Bundesverdienstkreuz verliehen. „Prof. Fegert hat zahlreiche Gesetzgebungsverfahren in Bund und Ländern begleitet und so maßgeblich zum Kinderschutz beigetragen“, betonte die Ministerin.

Die Liste seiner Ämter ist lang: Fegert wirkt am Runden Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch und im Fachbeirat des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs mit. Er ist Sprecher für den Bereich Psychotraumata im Ulmer Zentrum für Traumaforschung sowie Sprecher des Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin in Baden-Württemberg. Er ist Vorsitzender im Wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen des Bundesfamilienministeriums und gehört zahlreichen Kinderschutzorganisationen an. „Das gewaltfreie und gesunde Aufwachsen von Kindern ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Fegert. Die Kinder haben einen starken Anwalt. Petra Bühring

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