ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2018Telemedizin: Dermatologische Versorgung verbessern

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Telemedizin: Dermatologische Versorgung verbessern

Dtsch Arztebl 2018; 115(37): A-1608 / B-1358 / C-1346

Hillienhof, Arne

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Das Projekt soll eine schnellere Behandlung ermöglichen und die Vernetzung zwischen Haus- und Facharzt voranbringen. Foto: picture alliance
Das Projekt soll eine schnellere Behandlung ermöglichen und die Vernetzung zwischen Haus- und Facharzt voranbringen. Foto: picture alliance

Die Universität Tübingen hat ein Projekt zur telemedizinischen Versorgung von Hauterkrankungen gestartet. Bei „TeleDerm“ wird in der Hausarztpraxis die veränderte Hautstelle fotografiert, anschließend werden die Bilder dem Hautarzt übermittelt. Innerhalb von 48 Stunden erhalten die Patienten von ihrem Hausarzt eine Diagnose, auch die weitere Therapie erfolgt in der Hausarztpraxis.

50 Praxen, die an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, beteiligen sich in den vier Landkreisen Böblingen, Calw, Rottweil und Zollernalb an TeleDerm. Die Praxen sind bereits mit der notwendigen Technik ausgestattet, die von geschultem Personal eingesetzt wird. Seit dem 1. Juli können teilnehmende Hausärzte zusammen mit den Bildern und Beschwerdebefunden über eine sichere Datenleitung Rat von Dermatologen anfordern.

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TeleDerm wird zunächst ein Jahr laufen. Dann wird evaluiert, in welchem Maß die Zahl der Überweisungen an Dermatologen durch die digitale Vernetzung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zurückgeht. Des Weiteren wird erhoben, inwieweit die Wartezeiten beim Hautarzt für jene Kranken sinken, die auf eine fachärztliche Versorgung angewiesen sind. Untersucht wird auch, wie zufrieden Patienten und Ärzte mit dieser Versorgungsform sind. hil

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