ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2018Joachim Mössner: Ehrung für außerordentliches Fortbildungsengagement

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Joachim Mössner: Ehrung für außerordentliches Fortbildungsengagement

Dtsch Arztebl 2018; 115(37): A-1605 / B-1355 / C-1343

Spielberg, Petra

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Joachim Mössner, Foto: Uni Leipzig
Joachim Mössner, Foto: Uni Leipzig

Für seine Verdienste um die ärztliche Fortbildung hat der Internist und Gastroenterologe Professor Dr. med. Joachim Mössner anlässlich des 28. Sächsischen Ärztetages Ende Juni die Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundes­ärzte­kammer erhalten.

Mit der Würdigung ehrt die Ärzteschaft die jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Tätigkeit von Mössner sowie dessen außerordentliches Engagement in der ärztlichen Fortbildung durch Fachvorträge auf über 1 000 in- und ausländischen Veranstaltungen, Kongressen und Symposien.

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Mössners wissenschaftliches Interesse gilt insbesondere der Physiologie und Pathophysiologie des exokrinen Pankreas. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Erforschung der Pathogenese der chronischen Pankreatitis. Seine Arbeitsgruppe hat genetische Konstellationen entdeckt, zum Beispiel im Gen des kationischen Trypsinogens und des Chymotrypsins C, die das Risiko der Krankheitsentstehung deutlich erhöhen. Darüber hinaus beschäftigt er sich unter anderem mit der Erforschung des Pankreas- sowie des Gallenwegskarzinoms.

Sein Medizinstudium absolvierte Mössner in Würzburg. Als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft war er von 1983 bis 1985 an der Universität Kalifornien in San Francisco tätig. Der 67-Jährige hat seit 1993 eine C4-Professur für Medizin an der Universität Leipzig inne und leitet die Abteilung Gastroenterologie und Rheumatologie am Institut für Innere Medizin, Neurologie und Dermatologie des Universitätskrankenhauses Leipzig. Petra Spielberg

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