ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2018Telematikinfrastruktur: Krankenkassen plädieren für Fristverlängerung

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Telematikinfrastruktur: Krankenkassen plädieren für Fristverlängerung

Maybaum, Thorsten

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Arztpraxen müssen nach derzeitiger Gesetzeslage bis zum Jahresende an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein. Foto: yana vinnikova/stock.adobe.com
Arztpraxen müssen nach derzeitiger Gesetzeslage bis zum Jahresende an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein. Foto: yana vinnikova/stock.adobe.com

Der GKV-Spitzenverband hat Verständnis für die Forderungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gezeigt, eine Fristverlängerung für die Anbindung der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) zu verlangen. Die Frist bis Ende des Jahres einzuhalten, sei „bisher faktisch nicht möglich“, sagte Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands bei der Verwaltungsratssitzung in Berlin. Es habe bislang nur einen Anbieter gegeben und auch der könne mit dem Rollout nicht so schnell vorankommen. Zwar gebe es zwischenzeitlich einen zweiten Konnektor am Markt. Durch die Verzögerungen in der Vergangenheit seien die KBV-Forderungen allerdings „durchaus nachvollziehbar“. Pfeiffer regte eine Fristverlängerung bis zum 30. Juni 2019 an. „Hier müsste das Ministerium eine entsprechende Verlängerung der Frist in Gang setzen, weil ansonsten ab dem 1. Januar eine Sanktionierung der Ärzte, die nicht an die TI angeschlossen sind, erfolgt“, so Pfeiffer. Die KBV hat wiederholt darauf hingewiesen, dass eine Anbindung der Praxen an die TI bislang nicht möglich war, weil notwendige Komponenten wie Konnektor und Kartenterminal nicht zur Verfügung standen. may

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