ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Zusammenhang von Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlichen Erkrankungen

MEDIZIN: Originalarbeit

Zusammenhang von Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlichen Erkrankungen

Systematisches Review und Metaanalyse

The association between resilience and mental health in the somatically ill—a systematic review and meta-analysis

Dtsch Arztebl Int 2018; 115(38): 621-7; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0621

Färber, Francesca; Rosendahl, Jenny

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Hintergrund: Resilienz als Widerstandskraft eines Individuums kann zu einer positiven Anpassung in belastenden Lebenssituationen beitragen. Als Zeichen einer erfolgreichen Bewältigung wird dabei die Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit verstanden. Ziel dieser Metaanalyse war es, den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei Patienten mit einer körperlichen Erkrankung beziehungsweise einem Gesundheitsproblem zu untersuchen.

Methode: Eingeschlossen wurden Studien, die Zusammenhangsmaße zwischen Resilienz, gemessen mittels einer Version der Resilience Scale nach Wagnild und Young, und selbsteingeschätzter psychischer Gesundheit berichteten. Es wurde eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Medline, Web of Science, PsycInfo, PubPsych, ProQuest und dem Hochschulschriftenkatalog der Deutschen Nationalbibliothek sowie eine manuelle Suche durchgeführt (Registrierung: PROSPERO CRD42017054822).

Ergebnisse: Insgesamt konnten 55 Studien mit 15 003 Patienten in die Auswertung einbezogen werden. Unter Annahme eines Random-Effects-Modells wurde eine mittlere gewichtete Pearson-Korrelation von r = 0,43 (95-%-Konfidenzintervall: [0,39; 0,48], p < 0,001) zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit ermittelt. Dieser Zusammenhang erwies sich als robust, die Heterogenität zwischen den einzelnen Effektstärken (I2 = 89,6 %) war jedoch erheblich. In unpublizierten Studien zeigten sich tendenziell schwächere Zusammenhänge als in publizierten Studien.

Schlussfolgerung: Trotz substanzieller Heterogenität der Einzelbefunde sprechen die Ergebnisse der Metaanalyse für einen deutlichen Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlich Erkrankten. In der klinischen Praxis weist ein Mangel an Resilienz als Bewältigungsressource darauf hin, dass psychosoziale Unterstützung bei der Behandlung körperlicher Erkrankungen nötig ist.

LNSLNS

Resilienz bezeichnet in der Psychologie die Widerstandskraft eines Individuums gegenüber belastenden Lebensereignissen, die zu einer positiven Anpassung beziehungsweise Bewältigung ebendieser beiträgt (13).

Die Definitionen psychologischer Resilienz unterscheiden zwischen der Widerstandskraft als Persönlichkeitseigenschaft oder als dynamischer Prozess (4). Diese Definitionen repräsentieren zugleich die beiden bedeutungsvollsten Linien der psychologischen Resilienzforschung: die persönlichkeitspsychologische und die entwicklungspsychologische (5). In der Entwicklungspsychologie wird Resilienz insbesondere bei Kindern und Jugendlichen untersucht, die trotz erheblicher Not oder Traumata eine positive Entwicklung zeigen (6), wie in den Längsschnittstudien der Forschungsgruppen um Emmy Werner (7) und Ann Masten (8). Das Konzept der Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal hingegen findet man insbesondere in der Literatur zu Resilienz im Erwachsenenalter (2). Es entstammt einer psychoanalytischen Forschungstradition und geht auf das Konstrukt der Ego-Resilienz nach Block und Block (9) aus den 1950er Jahren zurück. Die aktuelle persönlichkeitspsychologische Forschung (10, 11) verwendet inzwischen den Begriff „Trait-Resilienz“ (12), der Resilienz als relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal beschreibt, und grenzt sich damit vom entwicklungpsychologischen Ansatz ab.

Um Resilienz zu erfassen, steht eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung. Dabei ist die Resilienzskala nach Wagnild und Young (13) am weitesten verbreitet (2, 14) und wurde inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt. Beim Vergleich der psychometrischen Eigenschaften von Instrumenten zur Messung psychologischer Widerstandskraft als Persönlichkeitsmerkmal lagen für die Resilienzskala bezüglich theoretischer Fundierung, Reliabilität und Validität die überzeugendsten Belege vor (15, 16).

Die Skala misst die Ausprägung von Resilienz als positives Persönlichkeitsmerkmal im Sinne einer personalen Ressource, welche die individuelle Anpassungsfähigkeit fördert (13). Die Items können den beiden zugrunde liegenden Faktoren „persönliche Kompetenz“ und „Akzeptanz des Selbst und des Lebens“ zugeordnet werden (13). Dabei werden dem ersten Faktor folgende Items zugerechnet:

  • Selbstvertrauen
  • Unabhängigkeit
  • Beherrschung
  • Beweglichkeit
  • Ausdauer.

Den zweiten Faktor beschreiben die Items:

  • Anpassungsfähigkeit
  • Toleranz
  • flexible Sicht auf sich selbst und den eigenen Lebensweg (17).

Die Resilienzskala besteht aus 25 Items und einer siebenstufigen Antwortskala (Werte 1–7). Mittlerweile liegen zudem verschiedene Kurzversionen vor, so zum Beispiel eine deutsche Version mit 13 Items (18) (Tabelle 1).

Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)
Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)
Tabelle 1
Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)

In der Definition beider Konzepte von Resilienz, als Prozess sowie als Persönlichkeitsmerkmal, sind zwei Aspekte zentral:

  • ein vorangehender Zustand der Not
  • eine folgende positive Anpassung (17).

Unter einer positiven Anpassung wird die Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit oder die verhältnismäßig schnelle Erholung nach einer vorübergehenden Beeinträchtigung verstanden (19).

Während Resilienz als eine Ressource in vielfältigen Zuständen der Not beziehungsweise Belastungssituationen diskutiert wird (2), liegt der Fokus dieser Arbeit auf der Verarbeitung von körperlichen Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen. Krankheiten können, ebenso wie traumatische Erlebnisse und chronischer Stress, der Entwicklung psychischer Störungen vorausgehen (20). Das Risiko an einer psychischen Störung zu erkranken, ist bei Menschen mit einer chronischen körperlichen Erkrankung sowohl gegenüber einem gesunden Menschen als auch im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das eineinhalb- bis zweifache erhöht. Darüber hinaus weisen körperlich kranke Menschen häufig Symptome psychischer Belastung im subklinischen Bereich auf (21).

Treten psychische Belastungssymptome auf, können sie den Krankheitsverlauf, die Compliance der Betroffenen und den Erfolg einer Behandlung beeinflussen (21). Daher ist das Wissen um Faktoren, die eine erfolgreiche Bewältigung einer körperlichen Erkrankung fördern können, von zentraler Bedeutung. In systematischen Reviews wurden bei körperlich Erkrankten (22), Krebserkrankungen (23) und chronischen Erkrankungen (24) negative Zusammenhänge zwischen Resilienz und Symptomen psychischer Belastung berichtet. Eine positive Beziehung fand sich zwischen Resilienz und Lebensqualität.

Metaanalysen zur Evidenz der Beziehung zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit als Zeichen positiver Anpassung an Belastungen (2527) berichten über einen signifikant positiven Zusammenhang. Allerdings beziehen sich die Daten auf breit gefächerte Belastungssituationen. Angesichts der vielfältigen Stressoren bezüglich derer Resilienz als Schutzfaktor diskutiert wird (2) erscheint eine Differenzierung der jeweils vorliegenden Belastung jedoch sinnvoll.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, einen systematischen Überblick zum Zusammenhang von Resilienz und psychischer Gesundheit bei körperlichen Erkrankungen zu geben und die Evidenz metaanalytisch zusammenzufassen.

Methoden

Eine ausführliche Darstellung der Vorgehensweise findet sich im eMethodenteil. Fragestellung, Einschlusskriterien sowie die Methode wurden vorab in einem Review-Protokoll spezifiziert (PROSPERO International prospective register of systematic reviews, CRD42017054822).

In die vorliegende Arbeit wurden Studien eingeschlossen, die die in Tabelle 2 aufgeführten Kriterien erfüllten. Es erfolgte eine systematische Literatursuche in den Datenbanken Medline, Web of Science, PsycInfo, PubPsych, ProQuest und dem Hochschulschriftenkatalog der Deutschen Nationalbibliothek sowie eine manuelle Suche. Die Studienselektion und die Extraktion der Daten wurden durch zwei Beurteiler (FF, JR) vorgenommen, Diskrepanzen in Konsensdiskussionen beseitigt.

Einschlusskriterien
Einschlusskriterien
Tabelle 2
Einschlusskriterien

Ein mögliches Verzerrungsrisiko der Effekte wurde über die Reliabilität der genutzten Messinstrumente, die Antwortrate sowie die Vollständigkeit des Ergebnisberichts beurteilt. Als Effektstärkemaß wurde die Pearson-Produkt-Moment-Korrelation gewählt. Die mittleren gewichteten Effektstärken für den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit wurden unter Annahme des Random-Effects-Modells ermittelt. Die Beurteilung der Größe einer Effektstärke orientiert sich an den Konventionen von Cohen (28). Danach werden Korrelationen ab 0,10 als geringer Effekt, solche ab 0,30 als mittlerer und Korrelationen über 0,50 als großer Effekt betrachtet. Zusätzlich wurde der Einfluss möglicher Publikationsverzerrungen auf den ermittelten Gesamteffekt geprüft sowie Subgruppen-, Metaregressions- und Sensitivitätsanalysen durchgeführt.

Ergebnisse

Auswahl der Studien

Bei der Literatursuche wurden initial 5 592 Studien identifiziert, von denen n = 55 Studien mit i = 57 berichteten Stichproben die Einschlusskriterien erfüllten (Grafik). Diese enthielten Angaben zu k = 95 Zusammenhängen zwischen Resilienz und Maßen psychischer Gesundheit.

Flussdiagramm zur Studienselektion
Flussdiagramm zur Studienselektion
Grafik
Flussdiagramm zur Studienselektion

Studienmerkmale

Eine Übersicht der eingeschlossenen Studien gibt eTabelle 1. Insgesamt wurden Studien aus 18 Ländern mit 15 003 Patienten berücksichtigt, die zwischen 2006 und 2018 veröffentlicht wurden. Neben 49 publizierten Studien konnten 6 unpublizierte Arbeiten eingeschlossen werden. 51 % der Studienteilnehmer waren weiblich, das mittlere Alter betrug 57,3 Jahre.

In 23 Stichproben wurden chronisch Erkrankte untersucht, in 22 Stichproben Patienten mit einer akuten, kritischen Erkrankung. Vier Stichproben betrachteten Patienten, die sich einem medizinischen Eingriff, zum Beispiel einer Operation, unterzogen. Bei weiteren fünf Stichproben lag ein Gesundheitsproblem vor – wie zum Beispiel Bluthochdruck –, wohingegen in drei Stichproben die Daten von Personen mit verschiedenen gesundheitlichen Problematiken erhoben wurden, zum Beispiel von älteren Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Zum Zeitpunkt der jeweiligen Datenerhebung bestand bei 46 Stichproben von Patienten die gesundheitliche Problematik aktuell, während sie bei 10 Stichproben bereits in der Vergangenheit lag (in einer Studie war der Zeitpunkt unklar).

Die psychische Widerstandskraft wurde in 24 Studien durch die ursprüngliche oder eine übersetzte Version der Resilienzskala mit 25 Items erhoben. In den übrigen Studien wurden verkürzte Versionen mit 10 bis 18 Items eingesetzt, darunter insbesondere die Version mit 13 Items (Tabelle 1).

Die psychische Gesundheit wurde mehrheitlich über Fragebögen zur psychischen Belastung („mental distress“) erfasst, das heißt durch Skalen zu Angst (k = 30), Depressivität (k = 40) oder Distress (k = 5). In den restlichen Fällen wurden Skalen zur gesundheitsbezogenen psychischen Lebensqualität (k = 17), zur emotionalen Funktionalität (k = 2) oder zum emotionalen Wohlbefinden (k = 1) eingesetzt. Die verwendeten Instrumente sind in eTabelle 2 aufgeführt.

Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit
Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit
eTabelle 2
Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit

Risiko der Verzerrung innerhalb der Studien

Die Reliabilität der Resilienzskalen wurde in 32 Stichproben durch Angabe von Cronbach´s α berichtet, mit Werten zwischen α = 0,85 und α = 0,97 und einem Mittelwert von α = 0,91. Die Reliabilität der Skalen, mit denen die psychische Gesundheit gemessen wurde, wurde für 47 Zusammenhänge angegeben und lag zwischen α = 0,60 und α = 0,97 mit einem Mittelwert von α = 0,85. Ein erhöhtes Risiko für eine mögliche Verzerrung der ermittelten Effektstärken durch mangelnde Messgenauigkeit (Cronbach´s α < 0,80) ergab sich für k = 9 Zusammenhänge (9 %), während für k = 40 Zusammenhänge (42 %) ein niedriges und für k = 46 Zusammenhänge (48 %) ein unklares Risiko vorlag (eTabelle 3).

Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien
Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien
eTabelle 3
Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien

Resultate der einzelnen Studien und
Ergebnissynthese

Die Zusammenhangsmaße in den einzelnen Studien lagen zwischen r = 0,03 (e11) und r = 0,73 (e16) und wiesen eine erhebliche Heterogenität auf (Q [56] = 538,97, p < 0,001, I= 89,6 %). Fünf Einzeleffektstärken unterschieden sich dabei nicht signifikant von Null. Alle anderen Studieneffekte zeigten einen signifikanten, positiven Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit. Dabei wurde in 11 Studien ein kleiner Effekt, in 25 Studien ein mittlerer Effekt und in 21 Studien ein großer Effekt (28) gefunden. Die mittlere gewichtete Korrelation über alle Studien hinweg betrug r = 0,43; (95-%-Konfidenzintervall: [0,39; 0,48]; p < 0,001) (eTabelle 1).

Risiko von Verzerrungen über Studien hinweg

Die visuelle Überprüfung des Funnel Plots ergab eine Abweichung der Studienverteilung von der üblicherweise, bei Nichtvorliegen von Publikationsverzerrungen erwarteten Trichterform. Die Trim-and-Fill-Analyse erbrachte unter Annahme des Random-Effects-Modells Hinweise auf 10 fehlende Studien. Die um diese Studien adjustierte Gesamteffektstärke beträgt r = 0,39 (eGrafik). Der linksseitige Test auf Asymmetrie des Funnel Plots mit Egger´s Regressionstest war nicht signifikant (p = 0,062). Nach der Classic-Fail-Safe-N-Analyse wären 31 159 „Null“-Studien nötig, damit die Gesamtkorrelation ein Signifikanzniveau von α > 0,05 erreicht.

Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
eGrafik
Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche
eKasten
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche

Zusätzliche Analysen

Weiterhin wurde nach intervenierenden Variablen gesucht, die den Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit möglicherweise beeinflussen und damit zur Erklärung der Heterogenität der Studieneffekte beitragen können. Dabei wurde ein signifikanter negativer Einfluss der Stichprobengröße gefunden: Je größer die Stichprobe der Studie, desto geringer war der Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit (p = 0,045). Darüber hinaus zeigten sich hinsichtlich des Publikationsstatus tendenziell signifikante Unterschiede (p = 0,056): In unpublizierten Studien wurden geringere Zusammenhänge berichtet als in publizierten Studien.

Weitere bedeutsame intervenierende Variablen konnten nicht identifiziert werden (eTabelle 4). Der ermittelte Gesamteffekt erwies sich in Sensitivitätsanalysen als robust gegenüber alternativen Vorgehensweisen bezüglich einzelner Einschlusskriterien beziehungsweise Analysemethoden (eTabelle 5).

Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
eTabelle 4
Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen
eTabelle 5
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen

Diskussion

In die Metaanalyse gingen 57 Stichproben von Patienten mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen und Gesundheitsproblemen aus 55 Studien ein. 95 Zusammenhänge zwischen einer Version der Resilienzskala (13) und einem positiven oder negativen Maß für psychische Gesundheit wurden berücksichtigt. Über die Stichproben hinweg ergab sich ein signifikanter Effekt von r = 0,43, der eine mittelgroße Korrelation darstellt. Je höher die Resilienz bei Menschen mit einer körperlichen Erkrankung ist, desto besser schätzen sie ihre psychische Gesundheit ein. Dieses zentrale Ergebnis der Metaanalyse ist konsistent mit bisherigen Befunden zum Zusammenhang von höherer Resilienz und besserer psychischer Gesundheit in anderen Kontexten.

In anderen Metaanalysen (2527), die keine bestimmten Kriterien bezüglich der betrachteten Stichprobe vorgaben, und somit Daten aus vielfältigen Situationen umfassen, ergaben sich zum einen Korrelationen im Bereich mittlerer Effekte und zum anderen Belege für eine hohe Heterogenität der Effektstärken.

Insgesamt umfasst die vorliegende Metaanalyse – trotz stärkerer Eingrenzung in Bezug auf die verwendete Resilienzskala und den Belastungskontext in den eingeschlossenen Stichproben – mehr Studien als einige der bereits existierenden Übersichtsarbeiten zum Zusammenhang von Resilienz und psychischer Gesundheit (26, 27, 29). Sie kann daher bezüglich ihrer Repräsentativität für den betrachteten Bereich der Resilienzforschung als gut eingeschätzt werden.

Die Resilienzskala erwies sich in den eingeschlossenen Studien als reliables Messinstrument. Insbesondere die Kurzformen scheinen gut geeignet zu sein, um Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal in ökonomischer Weise zu messen. Bei der Erfassung von Resilienz wird eine mögliche Tautologie von Resilienz und Depressivität diskutiert. Dabei wird argumentiert, dass manche Items der Resilienzskala lediglich positiv formulierte depressivitätsspezifische Aussagen darstellten. Wenn dem so wäre, sollte der spezifische Zusammenhang zwischen Resilienz und Depressivität deutlich größer ausfallen als zwischen Resilienz und Angst. Dies hat sich in Sensitivitätsanalysen jedoch nicht bestätigt.

Weiterhin bestehen deutliche konzeptionelle Unterschiede: Das Konzept Resilienz beinhaltet relativ überdauernde Persönlichkeitseigenschaften wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Beharrlichkeit, Anpassungsfähigkeit, Toleranz und Flexibilität. Depressivität als temporärer Zustand umfasst dagegen psychische Symptome wie beispielsweise innere Leere, Energieverlust, Selbstzweifel, Ängste sowie körperliche Symptome. Hier unterscheiden sich auch die entsprechenden Messinstrumente deutlich in ihren Items.

Limitationen

Eine zentrale Schwäche der vorliegenden Arbeit liegt im Design der eingeschlossenen Studien begründet, da die querschnittlich erhobenen Zusammenhänge keine kausalen Schlüsse bezüglich der Beziehung zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit erlauben.

Insgesamt lagen nur sehr wenige prospektive Studien vor, von denen lediglich zwei Arbeiten Zusammenhänge zwischen Resilienz zu einem Zeitpunkt und psychischer Gesundheit zu einem späteren Zeitpunkt berichteten. Aus Gründen der methodischen Konsistenz wurde der Schwerpunkt allerdings auf querschnittliche Zusammenhänge gelegt. Eine weitere Einschränkung ist durch die erhebliche statistische Heterogenität der einzelnen Studieneffekte gegeben, die eine Generalisierung der Ergebnisse erschwert. Allerdings konnten in allen Studien positive Zusammenhänge gefunden werden, die in 81 % der Stichproben als mittelgroß bis groß zu interpretieren sind.

Auch die Hinweise auf einen Publikationsbias stellen einen limitierenden Faktor dar. So wurden in unpublizierten Studien kleinere Effekte gefunden als in publizierten Studien. Die ermittelte Gesamtkorrelation wurde jedoch nur leicht überschätzt, da der adjustierte Gesamteffekt ebenfalls signifikant und mittelgroß ist.

Bislang gibt es noch kein einheitliches Verständnis hinsichtlich der Stabilität beziehungsweise Variabilität von Resilienz. Während die eine Forschungsrichtung Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal begreift, versteht eine andere Resilienz vielmehr als dynamischen und veränderbaren Prozess und schlägt entsprechend abweichende, ergebnisorientierte Methoden der Operationalisierung und Messung vor (30).

Resümee

Trotz der genannten Limitationen liefern die Ergebnisse der vorliegenden Metaanalyse Hinweise darauf, dass auch im Kontext einer körperlichen Erkrankung beziehungsweise gesundheitlichen Beeinträchtigung eine höher ausgeprägte Resilienz mit einer besseren psychischen Gesundheit einhergeht.

In Anbetracht der Breite und der Diversität der psychologischen Resilienzforschung stellt die Einheitlichkeit der Primärstudien im Hinblick auf das Konzept von Resilienz als Persönlichkeitsmerkmal und die Messung mit der Resilienzskala (13) eine Stärke der Arbeit dar.

Angesichts der zahlreichen Einzelbefunde in diesem Bereich zeigte sich ein Bedarf nach einer Forschungssynthese. Die vorliegende Arbeit umfasst erstmals eine statistische Integration der Effekte aus 55 Studien. Durch die höhere Validität ihrer Befunde im Vergleich zu Einzelstudien leistet diese Studie einen Beitrag zur Resilienzforschung. Aufgrund der metaanalytischen Vorgehensweise gewährleistet sie gegenüber den existierenden Übersichtsarbeiten eine objektivere Selektion und statistisch abgesicherte Integration der Forschungsergebnisse. Künftig sollten prospektive Studien zur Klärung der Kausalität der Beziehung zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit im Mittelpunkt der Forschung stehen.

Im Hinblick auf die medizinpsychologische Praxis liefert die vorliegende Studie Ansatzpunkte für eine gezieltere psychosoziale Unterstützung bei der Bewältigung körperlicher Erkrankungen. Das Auftreten psychischer Belastungssymptome führt zu einem erhöhten Versorgungsbedarf im Rahmen der medizinischen Behandlung und kann den Krankheitsverlauf und den Therapieerfolg beeinflussen (21).

Mit einem Screening der Resilienzausprägung könnten Menschen mit niedriger Widerstandskraft in der klinischen Praxis frühzeitig erkannt werden und somit im Behandlungsverlauf mehr Unterstützung in Form externaler Ressourcen angeboten bekommen (5, 25).

Interessenkonflikt
Die Autorinnen erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 23. 4. 2018, revidierte Fassung angenommen: 12. 7. 2018

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. phil. med. habil. Jenny Rosendahl

Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

Universitätsklinikum Jena

Stoystraße 3

07743 Jena

jenny.rosendahl@med.uni-jena.de

Zitierweise
Färber F, Rosendahl J: The association between resilience and mental health in the somatically ill—a systematic review and meta-analysis. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 621–7. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0621

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
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Der klinische Aspekt
Flussdiagramm zur Studienselektion
Flussdiagramm zur Studienselektion
Grafik
Flussdiagramm zur Studienselektion
Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)
Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)
Tabelle 1
Deutsche Version der Resilienzskala, Kurzversion mit 13 Items (RS-13) (18)
Einschlusskriterien
Einschlusskriterien
Tabelle 2
Einschlusskriterien
Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
eGrafik
Funnel Plot von Fisher´s Z in Abhängigkeit des Standardfehlers
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche
eKasten
Suchstrategien der elektronischen Datenbanksuche
Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit
Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit
eTabelle 2
Eingesetzte Messinstrumente zur Erhebung von psychischer Gesundheit
Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien
Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien
eTabelle 3
Verzerrungsrisiko innerhalb der Studien
Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
eTabelle 4
Ergebnisse der Subgruppen- und Metaregressionsanalysen
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen
eTabelle 5
Ergebnisse der Sensitivitätsanalysen
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