ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1996Ruanda: Planvolles Massaker

SPEKTRUM: Leserbriefe

Ruanda: Planvolles Massaker

Zu dem Beitrag "Medizinische Hilfe in Ruanda: Mit wenig Geld viel erreichen" von Dr. med. Wolfgang Schafnitzl in Heft 19/1996
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LNSLNS . . In Ruanda gab es keinen Bürgerkrieg. In der Tat handelte es sich um einen Angriff von außerhalb des Landes, also Krieg. Die ehemalige Regierung selbst sprach von "bewaffnetem Angriff, dem Ruanda zum Opfer fiel". Dieser begann am 1. Oktober 1990.
Was dann am 6./7. April 1994 begann, war organisierter Völkermord, "planvolles Massaker". Und die Anzahl der Opfer war nicht 50 000, sondern 500 000 bis eine Million.
Dr. med. Reinhard Tröndle, DED-Entwicklungshelfer in Ruanda 1988 bis 1993, Friedrichstraße 27/2, 73760 Ostfildern Dr. med. Reinhard Tröndle
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