ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Ausschließliche Fernbehandlung: Keine Änderung der Berufsordnung in Brandenburg

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Ausschließliche Fernbehandlung: Keine Änderung der Berufsordnung in Brandenburg

Dtsch Arztebl 2018; 115(38): A-1622

Maybaum, Thorsten

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Telekonsultation, Telediagnostik und Telemonitoring sind Bestandteil der geltenden Berufsordnung in Brandenburg. Foto: goodluz/stock.adobe.com
Telekonsultation, Telediagnostik und Telemonitoring sind Bestandteil der geltenden Berufsordnung in Brandenburg. Foto: goodluz/stock.adobe.com

Die Kammerversammlung der Lan­des­ärz­te­kam­mer Brandenburg hat in ihrer letzten Sitzung keine Veränderungen an der Berufsordnung vorgenommen. Damit bleibt eine ausschließliche Fernbehandlung in dem Bundesland bis auf Weiteres ausgeschlossen. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile, insbesondere aller rechtlichen und medizinischen Aspekte, hätten die Delegierten keine Veranlassung gesehen, die Berufsordnung zu ändern, schreibt die Lan­des­ärz­te­kam­mer in einer Mitteilung. Eine ausschließliche Fernbehandlung ohne jeden unmittelbaren Arzt-Patienten-Kontakt halten die Delegierten demnach für „ein unkalkulierbares Risiko für Patient und Arzt“. Die Kammer weist zugleich darauf hin, dass die bestehende Berufsordnung bereits weitreichende Möglichkeiten der Fernbehandlung bietet. Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Brandenburg setzt mit der Entscheidung eine Empfehlung des 121. Deutschen Ärztetags nicht um. Dieser hatte eine Änderung in der Musterberufsordnung beschlossen. Damit sollte die ausschließliche Fernbehandlung ermöglicht werden. Andere Ärztekammern wie etwa Westfalen-Lippe, Sachsen oder Bremen in anderen Bundesländern sind diesem Votum bisher gefolgt. In anderen Kammern steht die Entscheidung noch aus. may

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