ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Inklusion: Informationen für Schwangere mit Behinderung

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Inklusion: Informationen für Schwangere mit Behinderung

Dtsch Arztebl 2018; 115(38): A-1659 / B-1397

Hillienhof, Arne

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Ziel des Portals ist es, passgenaue Informationen für Schwangere mit besonderem Bedarf zusammenzustellen. Foto: gamelover/stock.adobe.com
Ziel des Portals ist es, passgenaue Informationen für Schwangere mit besonderem Bedarf zusammenzustellen. Foto: gamelover/stock.adobe.com

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat alltagsrelevante Informationen für Schwangere mit Behinderungen oder mit chronischen Erkrankungen auf ihrem Portal zur Familienplanung zusammengestellt.

Je nach Ausmaß der Behinderung sind die Hürden vor und während einer Elternschaft laut BZgA unterschiedlich hoch. Oft sei eine komplikationslose Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft möglich – vorausgesetzt, Betroffene erhielten alle für sie relevanten Informationen und notwendigen Hilfen.

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Eine Bedarfsanalyse der BZgA hatte im Vorfeld ergeben, dass Schwangeren mit Behinderungen oftmals qualitätsgesicherte Informationen im Zusammenhang mit ihrer speziellen Beeinträchtigung fehlen. Neben medizinischen und geburtshilflichen Fragen gehören dazu vor allem Themen wie barrierefreie Arzt- und Hebammenpraxen, Geburtsvorbereitungskurse, in denen individuelle Lösungen für verschiedene Anforderungen entwickelt werden können, sowie regionale Beratungsangebote.

Die neuen Texte liefern Antworten auf diese Fragen und geben zudem einen Überblick über Fachverbände und Selbsthilfegruppen, die Schwangere mit einer Behinderung jenseits der individuellen medizinischen Begleitung beraten und unterstützen.

Die Informationen umfassen zunächst Beiträge für Schwangere mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen sowie einer Querschnittslähmung. Daneben gibt es Informationen für werdende Mütter mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Epilepsie, multipler Sklerose oder einer rheumatischen Erkrankung. hil

http://daebl.de/NN66

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