ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018HIV: Mehrsprachige Onlineberatung
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Für viele Menschen ist das Internet die erste Informationsquelle bei Fragen zu HIV oder Geschlechtskrankheiten. Um einen breiteren Personenkreis zu erreichen, bieten die Aidshilfen in Deutschland ihre Onlineberatung seit Kurzem auch auf Englisch und Französisch an.

Die Aidshilfen stellen bereits eine englischsprachige Version ihrer Webseite bereit. Neu ist nun, dass Ratsuchende, die Unterstützung per E-Mail oder Chat suchen, ihre Fragen auch auf Englisch und Französisch stellen können.

Das Angebot bietet fachlich gesicherte Informationen und ist anonym. Eigenen Angaben zufolge beantwortet die Onlineberatung jährlich etwa 3 500 Anfragen. Dabei sind die häufigsten Themen die Übertragungswege von HIV und der HIV-Test. Viele Menschen melden sich zudem, weil sie unsicher sind, ob sie sich mit HIV infiziert haben könnten. Auch neue Möglichkeiten, eine HIV-Übertragung etwa durch die prophylaktische Einnahme von HIV-Medikamenten zu verhindern, werfen Fragen auf. Darüber hinaus geht es nach Angaben der Onlineberatung immer häufiger auch um andere sexuell übertragbare Infektionen sowie zunehmend um Sexualität in Verbindung mit dem Konsum von Partydrogen.

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Die Onlineberatung der Aidshilfen wird von Fachleuten aus 21 Aidshilfen getragen. Die Deutsche AIDS-Hilfe als Dachverband koordiniert das Angebot, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Verband der Privaten Krankenversicherung finanziert wird. kk/EB

https://aidshilfe-beratung.de/

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