ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Ambulanz für Arme: Vielfältige Zusammenarbeit
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In dem Artikel „Medizinische Ambulanz ohne Grenzen: Einsatz für Menschen in Not“ erwähnen Sie auch die Zusammenarbeit der Ambulanz mit unserem gemeinnützigen Verein „Apotheker ohne Grenzen“ und weisen richtig darauf hin, dass wir die Ambulanz in einem gemeinsamen Projekt unterstützen. Als Mitglied des Vorstands des Vereins und engagierter Teilnehmer des Mainzer Projekts muss ich Wert auf folgende Feststellungen legen: Wir beliefern die Ambulanz nicht mit Arzneimitteln zum Einkaufspreis, wie im Artikel behauptet. Das wäre bezüglich RX-Arzneimitteln illegal und keinesfalls im Interesse von Apothekern.

Unsere Zusammenarbeit ist weitaus vielfältiger. Mit Vertretern der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Ärzte erarbeiten wir indikationsbezogene Empfehlungslisten, die als Basis für die Erstattung der in der Ambulanz im Rahmen der ambulanten Behandlung angewendeten Arzneimittel dienen und von uns als Spende voll erstattet werden. Die Ambulanz bezieht die Arzneimittel im Rahmen des Sprechstundenbedarfs der Praxis Prof Trabert zum Preis der AMPrVO regulär aus einer Apotheke.

Apotheker Jürgen Funke, 65207 Wiesbaden, Mitglied des Vorstands „Apotheker ohne Grenzen Deutschland“, München

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