ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Edgar Pinkowski: Wechsel an der Spitze der Landesärztekammer Hessen

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Edgar Pinkowski: Wechsel an der Spitze der Landesärztekammer Hessen

Beerheide, Rebecca

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Edgar Pinkowski, Foto: Katarina Ivanisevic
Edgar Pinkowski, Foto: Katarina Ivanisevic

Die Landesärztekammer Hessen hat einen neuen Präsidenten an ihrer Spitze: Dr. med. Edgar Pinkowski wird die Geschicke in der Amtsperiode bis 2023 leiten. Der Anästhesist und Schmerztherapeut ist seit 1989 in einer Gemeinschaftspraxis im hessischen Pohlheim niedergelassen. Geboren 1956 in Wetzlar, studierte Pinkowski von 1976 bis 1982 Medizin in Gießen. Die Facharztweiterbildung absolvierte er an der dortigen Uniklinik sowie in den Lahn-Dill-Kliniken in Wetzlar.

Berufspolitisch ist der neue Präsident seit 1994 engagiert: Zunächst als stellvertretender Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Anästhesisten in Hessen, ab 2000 auch als Mitglied der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer. 2003 wurde er stellvertretender Vorsitzender der Bezirksärztekammer Gießen, die er von 2004 bis 2012 als Vorsitzender leitete. Nach der Wahl in das Präsidium der Landesärztekammer im November 2012, trat er von diesem Amt zurück. Seit 2007 ist er auch Mitglied in der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung.

Inhaltlich beschäftigt sich Pinkowski seit 2013 mit der Digitalisierung des Arztberufs: Seit 2013 leitet er den Telematikausschuss der Kammer und will als Präsident Akzente setzen: „Hier muss sich die Ärzteschaft kritisch und nicht als Neinsager einbringen“, sagte er kurz nach seiner Wahl. Die zeitlichen Freiräume, die für das Ehrenamt als Kammerpräsident nötig werden, will er sich „durch eine Berufsausübungsgemeinschaft und eine Jobsharing-Partnerin“ schaffen. Rebecca Beerheide

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