ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2018Krankheitsausbrüche: Campylobacter und Salmonellen häufig

AKTUELL

Krankheitsausbrüche: Campylobacter und Salmonellen häufig

Maybaum, Thorsten

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Nahezu drei Viertel der 2017 an das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übermittelten lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche wurden durch die beiden Erreger Campylobacter (38 Prozent) und Salmonellen (34 Prozent) verursacht. Darauf hat das RKI hingewiesen. Bei allen Campylobacter-Enteritis-Ausbrüchen war laut RKI nicht abgekochte Rohmilch ursächlich. Weitere Erreger und Agenzien, die fünf oder mehr Ausbrüche verursachten, waren Norovirus (5 Prozent), Vero-toxin-bildende Escherichia coli (3 Prozent), Hepatitis-A-Virus (2 Prozent), Hepatitis-E-Virus (2 Prozent), Giardia lamblia (2 Prozent), Staphylococcus aureus (1 Prozent) und Bacillus cereus (1 Prozent). RKI und BVL wurden im vergangenen Jahr 389 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche übermittelt. Mindestens 2 277 Erkrankungen, 412 Hospitalisierungen und vier Todesfälle standen mit den Ausbrüchen in Zusammenhang. may

Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote