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Auslandsaufenthalte

Medizin studieren, WS 2018/19: 4

Hillienhof, Arne

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Foto: hh5800/iStockphoto
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bvmd verweist auf Fallstricke

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) informiert in der neuen Broschüre „360 Grad – Eine Einführung in die globale Gesundheit als Vorbereitung auf Auslandsaufenthalte“ über Möglichkeiten und Probleme beim Absolvieren von Praktika, Famulaturen oder dem Praktischen Jahr im Ausland. „Für viele Studierende liegen die Ziele eines Auslandsaufenthalts im Gesundheitsbereich zwischen vier Eckpunkten: Neues kennenlernen und Erfahrungen sammeln, Positives erleben, Helfen und Armut lindern sowie der Erwerb medizinischen Wissens und praktischer Erfahrung“, schreiben die Autoren. All dies seien legitime Motive, die jedoch oft nicht gleichzeitig und umfassend realisiert werden könnten.

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Die bvmd empfiehlt deshalb Medizinstudierenden, sich über die eigenen Ziele möglichst klar zu werden: In welchem Ausbildungsstand befinde ich mich und bin ich bereit für die praktischen Herausforderungen, die mich vor Ort erwarten? Wie kann ich sicherstellen, vor Ort keinen Schaden anzurichten? Warum habe ich mich gerade für dieses Land entschieden? Gäbe es auch andere Länder, die für mich infrage kämen?

Die Autoren der Broschüre berichten von Gefühlen der Überforderung und des (Kultur-)Schocks zu Beginn des Auslandsaufenthalts. „Eine gute Vorbereitung, vor allem aber eine Reflexion der eigenen Ansprüche kann solche Gefühle der Überforderung und des Kulturschocks mindern und in konstruktive Bahnen lenken“, meinen sie. hil

Broschüre als pdf unter: www.bvmd.de

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